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Stormarn Auch Stormarns Vereine wollen Landesgeld
Lokales Stormarn Auch Stormarns Vereine wollen Landesgeld
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18:10 08.07.2017
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Bad Oldesloe

/Reinfeld. 15 Millionen Euro für den Spitzensport, 7,5 Millionen Euro für den Breitensport: Die neue Kieler Landesregierung hat ihre sportliche Seite entdeckt.

Vor allem der zweite Punkt sei „ein heißes Eisen, das Begehrlichkeiten weckt und in den Vereinen schon Unruhe ausgelöst hat“, sagt Adelbert Fritz, Vorsitzender des Stormarner Kreissportverbandes und zugleich auch Vereinschef von Preußen Reinfeld.

„Da werden sich bestimmt viele Vereine und Kommunen melden. Klar werden auch wir in Stormarn uns bemühen, davon etwas abzubekommen“, so Fritz, der den Sanierungsstau bei Sportstätten in ganz Schleswig-Holstein auf rund 100 Millionen Euro beziffert.

„Auch bei Preußen Reinfeld werden wir uns die Kriterien genau angucken“, sagt Fritz mit Blick auf die marode Sportanlage. Allerdings müsste die Stadt tätig werden und sich um Fördermittel bewerben.

Auch in Großhansdorf ist man laut Adelbert Fritz schon auf das Ansinnen der Jamaika-Koalition aufmerksam geworden. Auch dort wird Geld benötigt für eine Sanierung der Leichtathletik-Anlage.

Gute Nachrichten für die Preußen gibt es indes auch aus der Reinfelder Stadtpolitik: Auf der jüngsten Sitzung des Sozialausschuss wurde zumindest schon mal ein Zeitplan für die Sanierung von Sportplatz und Leichtathletik-Anlage vorgestellt – ohne allerdings Kosten berechnet zu haben. „Es waren sich aber alle Parteien einig, dass etwas geschehen muss“, erklärt Fritz und freut sich über die Zusage.

Als erster Schritt soll 2018 der D-Platz in einen Kunstrasen umgewandelt werden. Dann könnte dort mehr gespielt und trainiert werden und somit der B-Platz an der Jahnstraße entlastet werden. Das wiederum würde auch einige Anwohner freuen, die sich häufig über zu viel Lärm beschweren. Ein Gutachten hatte sogar eine Lärmschutzwand empfohlen.

Ein Jahr später, so der Plan, könnte dann die gesamte Leichtathletikanlage modernisiert werden, sprich die Laufbahn, die Weit- und Hochsprunganlage. Weitere Punkte auf der Agenda sollen dann später die Entwässerung sowie das Sport- und Jugendheim sein. Das alles wird nun demnächst im Bauausschuss sowie der Stadtverordnetenversammlung erörtert werden.

Für die Leichtathletik-Anlage kalkuliert Bürgermeister Heiko Gerstmann schon jetzt mit einem sechsstelligen Förderbetrag aus einem anderen aktuellen Programm. Kunstrasen und Lärmschutz erhalten dagegen keine Fördermittel. Und was das neue Programm der Jamaika-Koalition angeht, müsse man sich dann die genauen Kriterien anschauen.

mc

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