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Stormarn Auch der Kreis ist bald schuldenfrei
Lokales Stormarn Auch der Kreis ist bald schuldenfrei
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20:18 11.01.2016

Wahrscheinlich eine Bürgermeisterwahl, Schuldenfreiheit auch 2016 und eine ganze Reihe neuer Bauprojekte — das ist die Zukunft für Bargteheide im neuen Jahr.

Gut 250 Gäste waren der Einladung von Bürgermeister Henning Görtz und Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth gefolgt, um sich am Sonntag im Ganztagszentrum über die künftige Entwicklung der Stadt zu informieren.

„Wann hat man schon einen Landrat und einen Fast-Landrat zusammen auf der Bühne“, erklärte Landrat Klaus Plöger, der sein Amt in diesem Jahr abgibt. Angesichts der parteiübergreifenden Zustimmung im Kreis hat Plöger keinen Zweifel daran, dass Görtz sein Nachfolger wird. „Ende Februar wird auch der Kreis schuldenfrei sein“, kündigte Plöger an, „Henning Görtz kennt das dann ja schon.“ (siehe unten) Görtz erhielt minutenlangen Beifall, denn möglicherweise lud er zum letzten Mal als Bürgermeister zum Neujahrsempfang. Im Falle seiner Wahl als Landrat soll Ende Juni ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Für 2016 bleibt das Thema Flüchtlinge aktuell. Görtz dankte den über 200 ehrenamtlichen Helfern. „Ohne Sie wäre die Flüchtlingsbetreuung nicht möglich.“ An vier Standorten der Stadt entstehen neue Unterkünfte, immer transparent für den Bürger, aber auch ohne dafür um Erlaubnis zu bitten. Eine Neugestaltung wird es bei der Intendanz des Kleinen Theaters geben, wenn im Sommer der bestehende Pachtvertrag ausläuft. Hier gibt es ein Konzept, nach dem sich ein Verein gründen will, um das Theater und die Theaterschule weiterzuführen, es liegt aber auch eine Bewerbung des Theaterprofis Dietmar Loeffler aus Hamburg vor. „Am Bornberg soll ein völlig neues Wohnprojekt mit 160 Wohnungen entstehen“, so Görtz weiter. Die Inklusionswohnanlage wird Wohnraum für Menschen mit und ohne Behinderung sowie öffentlich geförderten Wohnraum bieten. Gebaut wird auch eine Erweiterung der Dietrich-Bonhoeffer-Schule, und im Baugebiet „Am Krögen“ soll ein Öko-Wohnprojekt mit 70 Häusern und Wohnungen entstehen, das nach Ökologie- und Klimaschutzkriterien gebaut und ab 2017 vermarktet wird.

Der Bau einer neuen Feuerwache steht auf dem Plan, und bei einem Stadtentwicklungskonzept zur Neugestaltung des Bahnhofsbereichs werden die Bargteheider in einem Stadtdialog mitreden können. Nicht gebaut wird dagegen der dritte Abschnitt der Westumgehung: „Der dritte Bauabschnitt verzögert sich, weil zunächst eine neue Fledermauskartierung stattfinden muss“, erklärte der Verwaltungschef.

Baubeginn sei frühestens 2019.

Im neuen Jahr können die Bürger Bargteheides außerdem entscheiden, ob sie schnelles Internet wollen — wenn 50 Prozent der Haushalte zustimmen, wird das Glasfasernetz verlegt. Entscheidungen stehen im Februar auch bei der Wahl des Seniorenbeirats an, 4450 Wahlberechtigte ab 60 Jahre können dann ihre Interessenvertreter bestimmen. Einen Blick in die Zukunftstechnik vermittelte ein Glaskasten am Eingang des Saals: Hier gab es Ansichtskarten aus dem historischen Bargteheide und Neujahrswünsche für 2016 als Hologramm in 3 D.

Bettina Albrod

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