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Auf den modernsten Stand in drei Bereichen

Reinbek Auf den modernsten Stand in drei Bereichen

Die Erweiterungen finden an drei verschiedenen Punkten statt: Die neue Zentralsterilisation mit gleichzeitiger Erweiterung der Intensivstation und des Aufwachraums südlich des weißen Hauptgebäudes ist der erste Block.

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Den symbolträchtigen Spatenstich auf der Südseite des Krankenhauses wagten: Reinbeks Bürgermeister Björn Warmer, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Stefan Jäckle, Reinbeks Bürgervorsteher Ernst-Dieter Lohmann, Krankenhaus-Geschäftsführer Lothar Obst sowie die Architekten Thomas Jansen und Michael Schurig vom Architekturbüro Tönies/Schroeter/Jansen aus Lübeck.

Quelle: Colberg/hfr

Reinbek. In einer groß angelegten Veränderungsmaßnahme wurden bereits 2014 die Außenanlagen des Krankenhauses umgestaltet, Mitarbeiterparkplätze, Betriebs- und Entsorgungshof sowie die rückwärtige südliche Krankenhaus-Zufahrt komplett verlegt, um Flächen für eine bauliche Erweiterung des Krankenhauses zu schaffen. Auf diesen Flächen werden eine neue Zentralsterilisation für OP-Materialien, die Vergrößerung der bestehenden Intensivstation und die Erweiterung des postoperativen Aufwachraumes von sechs auf 14 Betten entstehen. In einer Zentralsterilisation werden OP-Instrumente und -zubehör hygienisch für die nächste Verwendung aufbereitet.

Heinz Küsel, Technischer Leiter des St.-Adolf-Stiftes sagt dazu: „Die neue OP-Abteilung wird mit der gesamten Logistik komplettiert, das vergrößerte Team der operativen Fachgebiete erhält hervorragende Arbeitsbedingungen und das Haus kann unsere Patienten qualitativ noch besser versorgen als zuvor.“ Die Baugenehmigung für diese erste Maßnahme wurde von der Stadt Reinbek bewilligt.

Zweiter Bereich ist die Überwachungsstation oberhalb der Eingangshalle. Diese Maßnahme wird die Hauptansicht des St.-Adolf-Stiftes von der Hamburger Straße komplettieren. Wurden bereits in den letzten Jahren das zweite und dritte Obergeschoss mit einer neuen Geburtshilfe beziehungsweise Dialyseabteilung aufgestockt, so wird jetzt auch die Eingangshalle überbaut, das erste Obergeschoss bis zur Gebäudekante auf der Nordseite vorgezogen und eine neue Überwachungsstation, eine sogenannte Intermediate-Care-Einheit (IMC) mit acht neuen Betten aufnehmen.

„Patienten mit komplizierten Herz-Kreislauferkrankungen oder mit Erkrankungen des Magen-Darmtraktes nach operativen Eingriffen können wir in den neuen Räumlichkeiten adäquat weiterversorgen, ohne gleich die Intensivstation zu belasten“, kommentiert Architekt Thomas Jansen diesen geplanten Teilabschnitt. Seit fast 20 Jahren arbeitet das Krankenhaus Reinbek ununterbrochen mit dem auf Krankenhausbau spezialisierten Architektenbüro Tönies, Schroeter und Jansen (tsj), Lübeck, vertreten durch die Architekten Thomas Jansen und Michael Schurig, zusammen.

In einem Teil des jetzigen rückwärtigen südlichen Patientengartens wird in den nächsten Jahren eine neue Zentrale Notaufnahme (ZNA) entstehen, die direkt an die Radiologische Abteilung angebunden wird. In diesem Rahmen ergibt sich eine neue Klosterumfahrt im Osten und Süden des jetzigen Konvents der Elisabethschwestern.

18 Millionen für Reinbeker Klinik

Das St.-Adolf-Stift in Reinbek beginnt in diesen Tagen mit einem Investitionsvolumen von rund 18 Millionen Euro seine in der Krankenhausgeschichte bisher größte Baumaßnahme mit drei Teilabschnitten und setzt damit einen langfristigen Masterplan um. Die Gesamtbaumaßnahme läuft voraussichtlich bis 2020.

Der symbolische Spatenstich erfolgte nach einer Rede von Geschäftsführer Lothar Obst und Architekt Thomas Jansen im Beisein von rund 80 Mitarbeitern aus dem Krankenhaus, von ausführenden Baufirmen und dem Reinbeker Rathaus auf der Fläche des ersten Bauabschnittes auf der Südseite des Krankenhauses. Dort entsteht eine neue Zentrale Sterilgut-Versorgung mit einer Vergrößerung der Intensivstation und des Postoperativen Aufwachraumes; im Untergeschoss wird die Cafeteria vergrößert und im ersten Obergeschoss entsteht eine neue Dienstraumgruppe der Medizinischen Klinik mit Chefarzt-Sekretariat.

Im Anschluss an den Spatenstich wurden alle Anwesenden zu Sekt und einem Mittagessen in die angrenzende Mitarbeiter-Cafeteria eingeladen.

Der zweite Bauabschnitt auf der Nordseite umfasst eine acht Betten große Intermediate-Care(IMC)- Einheit als Überbauung der Eingangshalle sowie den Rückbau und die Umgestaltung der jetzigen behelfsmäßigen Internistischen Notaufnahme zu einer regulären Bettenstation.

Mit dem dritten Bauabschnitt entsteht im Patienten-Garten in unmittelbarer räumlicher Anbindung an die Radiologie die neue Zentrale Notaufnahme mit einer neuen Zufahrt der Rettungsfahrzeuge um den östlichen und südlichen Klosterkonvent.

„Mit dem Masterplan können wir sowohl die operativen Leistungen als auch die internistische Versorgung und insbesondere die Notfallmedizin für die Patienten deutlich verbessern“, so Lothar Obst, Geschäftsführer des Krankenhauses Reinbek. Zum Investitionsvolumen über 18 Millionen Euro steuert das Land Schleswig-Holstein insgesamt neun Millionen Euro bei (4,5 Millionen Euro aus Krankenhaus-Baumitteln und weitere 4,5 Millionen Euro aus Fördermitteln für Geräteanschaffungen). Den Rest investiert der Krankenhausträger des St.-Adolf-Stiftes, der Elisabeth-Vinzenz-Verbund.

LN

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