Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Aus zwei Vereinen wurde einer
Lokales Stormarn Aus zwei Vereinen wurde einer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:19 13.01.2016
Die Anlage in Großensee ist geblieben, nur der Name hat sich geändert: Der Verein heißt nun „TC Großensee-Trittau“. Vorsitzende ist May-Britt Lindemann-Eggers, ihr Stellvertreter Klaus-Peter Falk. Quelle: mapa

Als vor mehr als sieben Jahren bekannt wurde, dass im Zuge der Umbaumaßnahmen des Schützenplatzes durch einen Investor im Ortskern von Trittau der bis zum Jahr 2020 bestehende Pachtvertrag des Trittauer Tennis-Clubs (TTC) aufgelöst werden müsste, weil genau auf der Tennisanlage der neue Park- und Schützenplatz entstehen sollte, war es mit der Ruhe beim TTC vorbei. Es folgten heftige Diskussionen, Rücktritte im Vorstand, auch Austritte vom Mitgliedern. Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit dem TSV Trittau blieben erfolglos. Die Gemeinde versuchte einzulenken, „machte aber nur einen konkreten Vorschlag einer Fläche für eine neue Anlage“, beklagt der ehemalige Vorsitzende des inzwischen aufgelösten TTC, Klaus-Peter Falk noch heute.

Am 31. Oktober 2013 musste der TTC nach einer Entschädigungszahlung von 110000 Euro von der Famila-Gruppe, die auf dem Schützenplatz ein Nahversorgungszentrum errichten wollte, seine Tennisanlage ohne Bleibe aufgeben. Für einen Zusammenschluss trat der TTC, der einmal 145 Mitglieder hatte, mit vier Tennis-Clubs aus der Umgebung in Verhandlungen. Zwei Jahre spielte er auf der Tennisanlage des TC Grönwohld, doch „wir kamen in Grönwohld nicht weiter“, sagt Falk und spricht von einem zu großen finanziellen Risiko, das einen Zusammenschluss nicht möglich machte.

Endlich, nach zwei Jahren auf der Suche nach einer neuen Bleibe, hat der TTC nun beim Tennis-Club Großensee (TCG) eine neue Heimat gefunden. Besiegelt durch einen Verschmelzungsvertrag mit jeweils 100 Prozent Zustimmung von den Mitgliedern beider Clubs, gehören sie jetzt zusammen und haben sich auf den Vereinsnamen „Tennis-Club Großensee-Trittau“ geeinigt.

„Besonders der Vorstand und die Mitglieder des TTC sind glücklich über das sehr gute Finale der Bemühungen um ein neues Vereinsgelände, das dem TTC von den politischen Gremien in Trittau trotz zahlreicher Standortvorschläge verwehrt wurde“, sagt Falk. „Mit Großensee hat es ein gutes Ende gefunden. Wir haben keine Ungewissheit mehr. Alle Mitglieder freuen sich auf die erste gemeinsame Tennissaison auf der wunderschön gelegenen Wald-Tennisanlage in Großensee“, so Falk weiter. „Die Mitglieder sollen sich bei uns heimisch fühlen“, bestätigt die Vorsitzende des TCG, May-Britt Lindemann-Eggers das große Einvernehmen. Mit 230 Mitgliedern startet der verschmolzene TC Großensee-Trittau in das Jahr 2016. Zu den 75 Mitgliedern aus dem Trittauer TC kommen 155 Mitglieder des TC Großensee.

In der vergangenen Saison trat der TCG mit acht Mannschaften bei den Punktspielen an, der TTC mit sechs. Für 2016 ist mit einer ähnlichen Zahl zu rechnen, wobei die Teams zusammengeführt und dann in fast allen Altersgruppen spielen können. „Jetzt sind wir spieltechnisch durch die beiden Vereine deutlich verstärkt. Durch den Zusammenschluss kann ein Synergieeffekt bezüglich neuer Mitgliedschaften erwartet werden“, so Falk. Auch wird überlegt, ob zu den vier bestehenden Tennisplätzen ein fünfter gebaut werden soll. Die Kosten wären gedeckt; denn der TTC hat mehr als 125000 Euro Vereinsvermögen auf das gemeinschaftliche Konto des TC Großensee-Trittau eingezahlt.

mapa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ahrensburg Aufgrund der hohen Resonanz auf die bisher veranstalteten Unternehmerfrühstücke zum Thema „Ausbildung und Beschäftigung von Flüchtlingen“ im Kreis bietet die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe gemeinsam mit dem Jobcenter Stormarn und in Kooperation mit der IHK zu Lübeck einen weiteren Termin am 26. Januar um 10 Uhr im „Haus der Wirtschaft“ in Ahrensburg an.

13.01.2016

Der Klapperstorch mag Reinbek! Die Geburtenzahl vom Vorjahr im Krankenhaus Reinbek wurde getoppt. Der Blick in die Statistik zeigt: Die meisten Kinder kamen im August. Und: Es gibt fast genauso viele Mädchen wie Jungen.

13.01.2016

Die evangelische Kirchengemeinde Hamberge bekommt einen Computer nicht in den Griff und muss deshalb in ihrer Kirche häufig frieren. Grund ist die neue Heizungs- und Lüftungsanlage im mittelalterlichen Gotteshaus. Die Anlage wird über einen Mini-Computer gesteuert und kein Gemeindemitglied könne sie bedienen, sagte Pastor Erhard Graf.

13.01.2016
Anzeige