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Ausflug ins Plattdeutsche

Zarpen Ausflug ins Plattdeutsche

Die Dörfergemeinschaftsschule (DGS) Am Struckteich in Zarpen ist eine von 27 Plattdeutsch -Schulen in Schleswig-Holstein. Jetzt besuchten Dritt- und Viertklässler aus dem Plattdeutsch-Kurs das Ohnsorg-Theater in Hamburg und schauten „Tüdelig in’n Kopp – Als Oma seltsam wurde“.

Zarpen. Viele Grundschüler der Plattdeutsch- Gruppe besuchen die Kurse der Schule seit der ersten Klasse. „Weil sie nun schon so viel verstehen und sich in diesem Schuljahr Dritt- und Viertklässler in einer gemischten Gruppe an zwei Tagen in der Woche in Sketchen und kleinen Theaterstücken versuchen wollen, haben wir das legendäre Ohnsorg-Theater in Hamburg am Heidi-Kabel-Platz besucht“, erzählt die stellvertretende Schulleiterin Tanja Schiprowski. Sie fuhr mit Bennet Serfezi, Mika Glaw, Kyra Clasen, Ive Steen, Lona Hein, Lars Kristandt, Justus Rieck, Luca Rohr, Sina Sachau, Janne Wulf und Piet Jendrasiak von Reinfeld mit dem Zug nach Hamburg. Im Theater schauten sie im kleinen Studio „Tüdelig in’n Kopp – Als Oma seltsam wurde“ – eine Inszenierung in Platt- und Hochdeutsch nach dem Bilderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson, in dem auf kindgerechte Weise das Thema Demenz nähergebracht wird.

 

LN-Bild

Sie schnacken Platt: Die Zarpener Schüler besuchten das Ohnsorg-Theater in Hamburg.

Quelle: Foto: Hfr

Die Schauspieler Edda Loges als Oma und Christopher Weiß als Enkel verstanden es, mit viel Herzlichkeit die Kinder zu begeistern. Auch auf der Bühne gab es durch ein mit vielen liebevollen Kleinigkeiten bestücktes Bühnenbild viel zu entdecken. „Da die Oma ihr Geld überall versteckte und der Enkel es bewachen musste, wurden auch die Zuschauerkinder aktiv und halfen mit, sich Verstecke zu merken“, erzählt Tanja Schiprowksi.

Worte wie Schietbüddel (als Kosewort) oder de Neihkist (die Nähkiste) oder keen (keiner) kannten die Kinder aus dem Unterricht, in dem sie zuvor von ihren Lehrerinnen auf den Besuch im Theater vorbereitet worden waren. Auf der Rückfahrt waren sich alle einig: Der Besuch hatte sich gelohnt. Und ein Mädchen meinte: „Wie gut, dass ich wieder Plattdeutsch gewählt habe.“

LN

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