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Autofahrer können auch in Reinfeld Strom tanken

Reinfeld Autofahrer können auch in Reinfeld Strom tanken

Die Probe klappte reibungslos, jetzt können weitere Autos anrollen. Erstmals wurde am Dienstag an der neuen E-Ladesäule Strom für ein Fahrzeug gezapft. Die Hansewerk AG hatte mit Unterstützung der Stadt die Anlage im Zentrum installiert, um das Netz für die Versorgung der Elektroautos dichter zu knüpfen.

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Energie für den Pkw: (v. l.) Carsten Hack, Thomas Rath, Heiko Gerstmann und Gerd Herrmann in der Marktstraße.

Quelle: Fotos: M. Thormählen

Reinfeld. „Eine stärkere Verbreitung von Elektromobilität kann nur gelingen, wenn eine flächendeckende Versorgung mit Strom für diese Fahrzeuge gewährleistet wird. Ich freue mich, dass die Bürger, aber auch die Besucher in Reinfeld ihre umweltfreundlichen E-Fahrzeuge nun an diesem attraktiven Standort laden können. Damit wird auch die Attraktivität der Innenstadt gesteigert“, betonte Bürgermeister Heiko Gerstmann. Er weihte gestern mit Bürgervorsteher Gerd Herrmann die Anlage ein.

LN-Bild

Stadt und Hansewerk wollen das Angebot für Elektrofahrzeuge ausbauen.

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Weitere Säulen

In Bad Oldesloe existiert eine weitere E-Tankstelle. Sie steht auf dem Gelände der Jenny AG an der Lily-Braun-Straße 1a.

In Bargteheide unterhalten die Vereinigten Stadtwerke eine Anlage. Autofahrer können am Markt Strom für ihre Fahrzeuge zapfen.

Weitere E-Tankstellen im LN-Verbreitungsgebiet sehen Sie auf unserer interaktiven Karte:

Hansewerk hat nach Angaben von Netzcenterleiter Carsten Hack rund 15 000 Euro in das Aufstellen der Ladesäule investiert. Sie hat ihren Standort an der Marktstraße – ein Bereich, der nicht nur an Markttagen von vielen Autofahrern angesteuert wird. Der Platz wurde mit Bedacht gewählt, weil sich der Anschluss an das Stromnetz dank eines Verteilerkastens in der unmittelbaren Nähe als unproblematisch herausstellte, erläuterte Kommunalbetreuer Thomas Rath. Hansewerk lässt nach eigenen Angaben nur grünen Strom in die Batterien der E-Autos fließen. Dafür müssten die Autofahrer den üblichen Preis von rund 30 Cent pro Kilowattstunde bezahlen.

„Der zunehmende Umstieg auf Elektromobilität nimmt eine wichtige Rolle für eine erfolgreiche Energiewende ein“, sagte Carsten Hack. Und Thomas Rath ergänzte: „Mit der Errichtung einer Ladeinfrastruktur für E-Autos ist ein Schritt in die richtige Richtung gemacht.“ Die Idee für dieses Projekt kam erstmals während einer Sitzung des Steuerungsgremiums zur Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes für die Stadt Reinfeld auf den Tisch.

Und die Stadt will noch einen weiteren Beitrag leisten, damit die Fahrer der E-Autos keine Probleme beim Strom tanken haben. Die Fahrzeuge müssen an der Ladesäule auf einem Parkstreifen stehen, der überwacht wird. Um Knöllchen zu vermeiden, soll an der Ladesäule eine Ausnahmeregelung gelten. „Wir werden dafür die Schilder noch aufstellen“, kündigte der Bürgermeister an.

Er wies außerdem darauf hin, dass für die Stadt keine Kosten anfielen. Stattdessen habe Reinfeld auch die Möglichkeit, Werbeflächen an der neuen Anlage zu nutzen. Außerdem, so Heiko Gerstmann, sei die Stadt jetzt kein weißer Fleck mehr auf der Landkarte mit E-Tanksäulen.

Carsten Hack und Thomas Rath waren mit einem Elektroauto vorgefahren, um den Ladebetrieb zu demonstrieren. Mit Hilfe der Informationen auf dem 46-Zoll-Bildschirm werden die einzelnen Schritte erläutert. An der Ladesäule können sich zeitgleich zwei Fahrzeuge mit Energie versorgen. Die beiden jeweils 22 Kilowatt starken Verbindungen sind mit sogenannten Typ-2-Steckern ausgerüstet. Diese Stecker, so die Hansewerk-Mitarbeiter, seien in 80 Prozent der gängigen E-Autos vorhanden. Außerdem gebe es Adapter.

Ein Ladevorgang kann bis zu einer Stunde dauern. Unbedingt notwendig ist eine RFID-Karte, mit der die Anlage betriebsbereit geschaltet werden kann. Die Abrechnung des gezapften Stroms erfolgt dann über die Karte oder per App. Hansewerk geht davon aus, dass der Markt der E-Autos stark wachsen werde. Deshalb kann auch der Monitor der neuen Anlage in Reinfeld für Werbezwecke genutzt werden. Auch mit diesen Einnahmen werde das Projekt finanziert.

 Michael Thormählen

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