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Stormarn Autohaus Vick feiert Richtfest an der Autobahn
Lokales Stormarn Autohaus Vick feiert Richtfest an der Autobahn
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18:15 04.07.2013
Von Uwe Krog
Reinfeld

Richtfest am Kreisel des Autobahnzubringers in Reinfeld: Das Autohaus Vick lässt einen neuen Betrieb bauen. „Im Spätherbst“, sagt Juniorchef Claus-Christoph Vick, „ist der Neubau fertig.“

Auf 6000 Quadratmetern entstehen eine Verkaufshalle (500 Quadratmeter), eine Werkstatt (700 Quadratmeter) mit Ersatztteillager sowie ein Reifenpool und 120 Stellplätze für Neu- und Gebrauchtwagen.

Die Bausumme beträgt etwa eine Million Euro. Das Aussehen der Gebäude hat Opel weitgehend vorgegeben. „Wegen der Corporate Identity“, sagt der Seniorchef Claus Vick (78). Also der Wiedererkennung der Marke wegen.

Eigentlich sollte der Neubau schon viel weiter sein, „aber wir hatten eine Bauverzögerung von fünf Monaten durch den langen Winter“, sagt der Senior. Der Opel- Händler zieht „wegen der Stadtsanierung um“, wie der Juniorchef es formuliert. Beim Richtfest gestern allerdings konnte er nicht sagen, was mit den alten Räumlichkeiten an der Ahrensböker Straße nach dem Umzug geschieht.

Seit 155 Jahren sind die Vicks an der Ahrensböker Straße ansässig. Der Betrieb wurde als Schmiede von Carl-Christoph Vick gegründet. Ein Autobetrieb ist die Firma seit 1927. Zunächst wurde die Marke Wanderer vertrieben. Opel haben die Vicks erst seit 1934 im Programm. Mit dem Erfolg, dass unlängst einem auswärtigen Stadtplaner auffiel: „In Reinfeld fahren sie wohl alle Opel.“

Der Senior hat zu diesem Erfolg eine Menge beigetragen. Claus Vick ist seit 1952 im Betrieb, heute unterstützt von seinem Sohn Claus-Christoph. In dieser Familie haben die Männer alle ein C im Namen.

Das fängt beim Gründer an und zieht sich bis zum jüngsten Spross Luca (7). Für den war das Richtfest ein großer Tag. Vor allem, als Zimmerermeister Uwe Feddern den Richtspruch sprach und als Lucas Papa betonte, wie wichtig das neue Gebäude für den Erfolg des Betriebes sei.

So wird die einstmals grüne Wiese neben der Autobahn in Reinfeld nach und nach belebt. Und es geht in Kürze mit dem Neubau eines nur ein paar Meter entfernten Marktes weiter. „In Kürze“, weiß Norbert Leinius von der Stormarner Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft, „soll der erste Spatenstich für den Famila-Markt sein“.

Zu Anfang betrieb der Gründer eine Schmiede und eine Badeanstalt in der Ahrensböker Straße
Carl-Christoph Vick gründete den Betrieb im Jahr 1857. Fünf Jahre später, 1902, kam eine Badeanstalt neben seinem Betrieb hinzu. Die blieb auch dort bis 1950. Erst danach entstand das Reinfelder Freibad auf der gegenüberliegenden Seite des Herrenteiches. 1908 stand ein erster großer Umbau an. Aus dem einstöckigen Schmiedehaus wurde ein Zweifamilienhaus.

1943 wurde eine Keller-Werkstatt angebaut. Und 1947 wurde die Werkstatt zu ihrer heutigen Größe ausgebaut. Diese Räumlichkeiten blieben so bis 1972. Im selben Jahr wurde dann mit dem Neubau auf der Südseite der Ahrensböker Straße begonnen. Seither präsentiert sich Opel Vick in seiner derzeitigen Form. Mit dem Umzug ins Gewerbegebiet beginnt eine neue Ära.

Uwe Krog

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