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Stormarn Bargteheide blickt in die Zukunft
Lokales Stormarn Bargteheide blickt in die Zukunft
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02:14 10.01.2017
Anelie Nacke (r.) wurde von Cornelia Harmuth mit dem Ehrenamtpreis geehrt. Quelle: Fotos: B. Albrod
Bargteheide

V Die Stadt Bargteheide stellt sich für die Zukunft auf: Innenstadtverdichtung, Mobilität, öffentlich geförderter Wohnraum oder Charakter der Innenstadt sind Stichworte, zu denen sich eine interfraktionelle Arbeitsgruppe unter fachlicher Begleitung gebildet hat, um „Bargteheide 2030“ auf den Weg zu bringen. „Bargteheide wächst, und nur eine vorausschauende Stadtentwicklung kann verhindern, dass wir an unsere Grenzen kommen“, erklärte Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth am Sonntag bei dem Neujahrsempfang der Stadt. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht begrüßte sie knapp 200 Gäste im Ganztagszentrum.

Beim Neujahrsempfang stellten Bürgermeisterin und Bürgervorsteherin die Pläne für 2017 vor – 200 Gäste waren dabei.

Einige Projekte sind bereits auf den Weg gebracht. Neben dem Seniorendorf soll eine neue Feuerwache gebaut werden, hier wird derzeit der Kostenrahmen ermittelt. „Parallel wird die Änderung des B-Planes betrieben“, so Kruse-Gobrecht. „Nach Abschluss des Verfahrens muss die Maßnahme europaweit ausgeschrieben werden.“ Mit dem Weiterbau der westlichen Umgehungsstraße ist frühestens Ende 2018 zu rechnen. Dafür geht es mit der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum voran; in den nächsten Jahren sollen rund 250 Wohneinheiten öffentlich geförderten Wohnraums zur Verfügung stehen. Möglich machen es das geplante Generationenquartier „Bornink“, die Pläne für den Wohnungsbau „An den Stücken“ und die für einen Wohnungsbau „Am Maisfeld“. „Fortschritte gibt es auch in der Planung des ökologischen Wohnquartiers“, sagte die Bürgermeisterin. „Mit dem Baubeginn ist frühestens 2018 zu rechnen.“

Die Stadt kann sich freuen, dass sie auch 2017 schuldenfrei bleibt. Nicht nur Geld wird gespart, sondern auch CO2. „Klimaschutz wird in Bargteheide groß geschrieben“, verwies die Verwaltungschefin auf diverse Photovoltaikanlagen auf städtischen Liegenschaften, die energetische Quartierssanierung, Nahwärmenetze und das Fifty-fifty-Projekt als wohl größtes umweltpädagogisches Schulprojekt in Europa. „Auch das Stadtradeln hat sich als bewährtes Projekt etabliert und wird in 2017 wieder stattfinden.“ Als Neuerung bot die Bürgermeisterin den Gästen am Sonntag an, sich auf vorbereiteten Stellwänden für die Themen einzubringen, die ihnen am wichtigsten sind. Engagiert hat sich auch Anelie Nacke im Bereich des Jugendsports und des Jugendarbeitsteams, sie wurde mit dem Ehrenamtspreis für Kinder und Jugendliche der Stadt ausgezeichnet.

On Bettina Albrod

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