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Stormarn Barsbütteler Initiative erhält eine Absage
Lokales Stormarn Barsbütteler Initiative erhält eine Absage
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20:10 27.07.2018
Barsbüttel

Die SBB kündigte weiteren Widerstand an. „Wir nehmen das nicht so hin“, erklärte Liam Cronin, Sprecher der SBB. Die Initiative habe auf den Bescheid hin ein Antwortschreiben geschickt, zu dem noch keine Antwort vorliege. „Zu weiteren Schritten wollen wir noch nichts sagen.“

Die SBB hat sich gebildet, weil Barsbütteler Bürger und Gewerbetreibende sich durch die vorgesehene Umleitung, die über die Autobahn führen soll, abgehängt fühlen (die LN berichteten).

Gewerbetreibende fürchten den Verlust von Kunden, Pendlern steht ein langer Heimweg bevor. Deshalb hatte die Initiative eine ortsnahe Umleitung vorgeschlagen.

„Die vorgeschlagene Umleitung ist nicht möglich, weil sich dadurch die Bauzeit um zwei Monate verlängern würde“, erläutert Behördensprecher Christian Füldner. „Die Umleitung ginge dann durch ein Wohngebiet, so dass aufwändige Vorarbeiten nötig würden.“ Dazu gehöre die Klärung von Eigentumsrechten, von Parkmöglichkeiten und von Vorarbeiten, die nötig würden, um die Umleitung zu ertüchtigen. „Die Bauzeit an der Barsbütteler Straße darf aber nur vier Monate dauern und muss vor Wintereinbruch fertig sein.“

Mit der neuen Umleitung über die Autobahn, die mit acht Kilometern schon kürzer sei als die ursprünglich 20 Kilometer, liege ein Kompromiss vor. „Es war keine einfache Entscheidung, aber die innerörtliche Umleitung ginge zu Lasten der Anwohner.“ Die Initiative hatte im Vorfeld der Verhandlungen mit Klage gedroht und will jetzt über ihr weiteres Vorgehen beraten.

ba

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