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Bauboom in Hamberge geht weiter

Hamberge Bauboom in Hamberge geht weiter

Mehrere Millionen Euro wollen private Bauherren sowie die öffentliche Hand in diesem Jahr in Hamberge investieren. Das neue Baugebiet am Ortsrand wird zügig bebaut. Außerdem finanziert die Gemeinde den Ausbau des Kindergartens Regenbogen und der Grundschule.

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Die neuen Häuser können näher an der Erschließungsstraße gebaut werden.

Quelle: Fotos: M. Thormählen/archiv

Hamberge.  Für diese beiden Vorhaben müssen mehr als 2,5 Millionen Euro ausgegeben werden.

LN-Bild

Grundstücke an Häuslebauer veräußert – Gemeinde investiert in Erweiterung von Kita und Schule.

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Eine Änderung des Bebauungsplanes für die Haferkoppel spielt während der heutigen Sitzung der Gemeindevertretung eine Rolle. In der Region am Ortsrand in Richtung Lübeck sollen insgesamt 76 neue Wohngebäude entstehen. Und das scheint gut zu laufen. „30 Grundstücke sind bereits verkauft worden“, betont Bürgermeister Paul Friedrich Beeck (CDU). Auf etlichen Baustellen herrscht reger Betrieb.

Bei der geplanten Änderung des B-Planes geht es um eine neuen Zuschnitt der so genannten Baufenster. Sie skizzieren den Bereich, in dem die Häuser errichtet werden. „Wir müssen einige Häuser näher an die Erschließungsstraße heransetzen“, erläutert der Bürgermeister. Und dies aus folgendem Grund: Bei der bisher möglichen Bebauung sei der Abstand zu einer Stromleitung zu gering gewesen. „Und der Stromversorger ist der Ansicht, dass beim Einsatz von Baukränen der Abstand zu seiner Leitung nicht groß genug ist“, so Paul Friedrich Beeck.

In einigen Fällen hätten Bauherren ihre Bauanträge beantragt, die allerdings nicht genehmigt worden seien. „Deshalb ändern wir den Bebauungsplan“, erklärt der Bürgermeister. Davon betroffen seien aber nur Grundstücke, die bislang unbebaut seien. Der Bürgermeister geht davon aus, dass die vereinfachte Änderung für das Gebiet an der Haferkoppel mit den Nummern 2 bis 22 ohne Probleme über die Bühne gehen wird. Die Gemeinde werde auch die Kosten dafür übernehmen.

Mit einer ganz anderen Summe muss Hamberge rechnen, wenn es um die geplante Erweiterung der Grundschule geht. „Nach einer groben Schätzung müssen mehr als eine Million Euro investiert werden“, sagt Paul Friedrich Beeck. Erste Pläne für die Erweiterung wurden den Kommunalpolitikern bereits während einer Sitzung des Schulausschusses vorgestellt. Im Verlauf dieser Zusammenkunft hat es dann Änderungswünsche gegeben. Später müssen noch einmal der Fachausschuss sowie die Gemeindevertretung beraten und darüber entscheiden.

Der Bürgermeister geht davon aus, dass „wir in den großen Ferien“ mit dem Vorhaben beginnen könnten. Das Projekt ist auch notwendig, werden doch aller Voraussicht nach zum neuen Schuljahr 40 Kinder in der Grundschule in Hamberge in der ersten Klasse sitzen. Eine entsprechende Anzahl von Anmeldungen liegt vor. Damit steigt die Zahl der Schüler kräftig. Zurzeit werden 101 Kinder unterrichtet.

Noch vor wenigen Jahren wurde über eine Schließung der Schule spekuliert. Sie hatte ihre Eigenständigkeit verloren und wurde eine Außenstelle der Matthias-Claudius-Schule in Reinfeld. Das ist nicht mehr der Fall.

Ebenfalls in der Hamberger Schulstraße wird eine zweite große Baustelle eingerichtet – es geht um die Erweiterung des Kindergartens Regenbogen. Er soll später rund 130 Plätze bieten und damit doppelt so groß werden wie aktuell. Rund 1,7 Millionen Euro werden bis November investiert. Das Vorhaben muss bis Ende des Jahres abgeschlossen werden, damit die Gemeinde noch Zuschüsse von 360000 Euro bekommen kann.

Mit der Erweiterung von Kita und Schule investiert die Gemeinde nach Angaben des Bürgermeisters in den Ausbau ihrer Infrastruktur. Dies sei notwendig, weil viele Familien mit Kindern nach Hamberge zögen oder selbst neue Eigenheime bauten. Finanziell kann die Kommune die Projekte offenbar stemmen: Es gibt Planungsüberschüsse bei der Erschließung des neuen Baugebietes. Der für 2017 verabschiedete Haushalt weist außerdem ein Plus von rund einer Million Euro auf.

Die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung beginnt heute, 25. Januar, um 20 Uhr in der Sporthalle.

 Michael Thormählen

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