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Baustelle unterm Regenbogen: Jetzt kann’s endlich weitergehen

Hamberge Baustelle unterm Regenbogen: Jetzt kann’s endlich weitergehen

Alle warten, dass auf der Baustelle der große Betrieb einsetzt: Noch bis Ende des Jahres soll die Kindertagesstätte Regenbogen in Hamberge deutlich erweitert werden. Für den Anbau sind Investitionen von rund 1,7 Millionen Euro veranschlagt

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Bürgermeister Paul Friedrich Beeck und Kita-Leiterin Sylvia Klafack haben vom Obergeschoss einen guten Blick auf die Baustelle.

Quelle: Fotos: M. Thormählen

Hamberge. „Wir müssen sehen, dass wir bis zum 1. Dezember fertig sind“, erläutert Bürgermeister Paul Friedrich Beeck. Mit diesem Termin sei die Zusage über erhebliche Fördermittel gekoppelt.

LN-Bild

Die Kindertagesstätte in Hamberge wird in diesem Jahr erweitert.

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Die Erdarbeiten auf dem großen Areal an der Schulstraße sind bereits abgeschlossen. Jetzt müssten noch die Abwasserleitungen verlegt werden, bevor das Fundament gegossen werden kann. Gestern liefen diese Arbeiten an. Material wurde auch schon geliefert. „Wir sind noch im Bauzeitfenster“, sagt der Bürgermeister. Inzwischen werden bei den wöchentlichen Besprechungen bereits Details geklärt – wie etwa die farbliche Gestaltung der künftigen Räume.

Und natürlich ist auch die Kita selbst mit im Boot. Leiterin Sylvia Klafack will mit ihren Kolleginnen im Sommer die Bezeichnungen der Gruppen verändern. Sie werden dann mit den Farben gelb, blau und rot tituliert. Zwei neue Gruppen werden noch dazukommen – und die heißen dann orange und lila. „Entsprechend dieser Bezeichnungen werden auch die Räume gestaltet“, so Sylvia Klafack.

Die Kita hat zurzeit Plätze für 65 Jungen und Mädchen. Nach der Fertigstellung des Neubaues sollen es dann bis zu 130 sein. Der Anbau bekommt ein Untergeschoss, damit wegen des abschüssigen Geländes ein Ausgang nach draußen möglich wird. Das Obergeschoss des Neubaues wird dann mit dem Erdgeschoss des bestehenden Gebäudekomplexes verbunden.

Im Neubau wird die kirchliche Kita auch Platz für eine Krippengruppe haben. Nach der geplanten Schließung der privaten Tagespflegeeinrichtung Apfelwiese will die Gemeinde ein eigenes Angebot für Krippenkinder unterbreiten. Zehn Plätze sollen unter dem Regenbogen-Dach geschaffen werden, und zwar in den Räumen der ehemaligen Pastorenwohnung. Notwendig seien auch für diese Räume einige Veränderungen, erläuterte der Bürgermeister. Diese Arbeiten würden überwiegend vom Amt Nordstormarn ausgeführt und müssten deshalb nicht öffentlich ausgeschrieben werden. Es gehe um einen neuen Fußbodenbelag und einen frischen Anstrich. Zum 1. August sollen dann die bis Dreijährigen hier einziehen.

Auch wenn die Krippengruppe später in den Neubau wechselt, macht die Sanierung der alten Wohnung dennoch Sinn. „Wir wollen sie später als Personalräume nutzen“, betont Sylvia Klafack. Denn nicht nur die Kinderzahl wird in der Kita deutlich nach oben gehen. Die aktuell zehn Beschäftigten werden vermutlich bis zu zwölf neue Kollegen oder Kolleginnen dazubekommen.

Das Hamberger Kita-Projekt ist wegen des Zuzugs von Familien mit Kindern notwendig geworden. Und die Gemeinde hofft auf finanzielle Unterstützung. „Wir haben vom Kreis die Zusage, dass wir mit einem erheblichen Zuschuss rechnen können, weil jetzt nämlich auch weitere Plätze im Elementarbereich gefördert werden“, so der Bürgermeister. Da geht es um die Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen.

Bedingung sei allerdings, dass der Neubau bis Dezember fertiggestellt sei.

Neue Öffnungszeiten

6000 Fachkräfte fehlen zurzeit in Schleswig-Holstein bei der Kinderbetreuung. Dennoch hofft Sylvia Klafack, die freien Stellen in der Kita Regenbogen besetzen zu können. Vier seien derzeit ausgeschrieben: „Und es gibt genügend Bewerbungen beim Kirchenkreis.“ Wenn die neuen Kollegen zum 1. August in Hamberge dabei sind, ändern sich auch die Öffnungszeiten. Die Kita ist dann täglich von 7 bis 17 Uhr geöffnet.

 Michael Thormählen

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