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Bei Geodaten ziehen Stormarn und Segeberg an einem Strang

Bad Oldesloe Bei Geodaten ziehen Stormarn und Segeberg an einem Strang

Das spart Kosten: 2013 von den Landräten beschlossen, werden jetzt topographische Karten, Luftbilder und Verwaltungsgrenzen von den Kreisen gemeinsam verwaltet. Beim so genannten Geodaten-Management arbeiten die Kreise Stormarn und Segeberg jetzt so eng zusammen wie nie zuvor.

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Manfred Charnetzki (re.) und Martin Mandel haben eine gemeinsame Plattform für die Geodaten von Stormarn und Segeberg geschaffen.

Quelle: ukk

Bad Oldesloe. „Das spart erhebliche Kosten“, sagt Manfred Charnetzki vom IT-Verbund Stormarn.

Es sei umgesetzt worden, was die Landräte bereits 2013 vereinbart hätten. Vor allem der Kreis Segeberg habe dadurch sparen können, weil er in seine Technik nicht in dem Maße investieren musste, wie es bei einem Alleingang der Fall gewesen wäre, „weil es nur noch eine Plattform gibt“. Und es habe an den Kosten für Lizenzen gespart werden können. Zudem sei der Aufwand für die Betreuung des Systems vermindert worden. „So haben wir einen ausgezeichneten Synergie-Effekt“, sagt Informationstechniker Charnetzki.

Geodaten zählten in der öffentlichen Verwaltung zu den wichtigsten Grundlagen für fast alle Fachbereiche. Topographische Karten, Liegenschaftsinformationen, Luftbilder und Verwaltungsgrenzen gehörten dazu, Daten von Bebauungsplänen und das Fließgewässersystem. So etwas werde ständig in der täglichen Arbeit einer Verwaltung benötigt.

Seit Oktober vergangenen Jahres würden die Daten über eine gemeinsame Hardwareplatform im Rechenzentrum des Verbundes für beide Kreise zur Verfügung gestellt und gepflegt. Es gebe fast 1000 Anwender, dazu gehörten viele Kommunen. Der Geodatenmanager betont: „Die Datenhaltung erfolgt dabei getrennt nach Kreisen, trotz der einheitlichen Hardware. So wird auch dem Datenschutz Rechnung getragen.“ Und nun sind Stormarner wie Segeberger auf der Suche nach weiteren gemeinsamen Schnittstellen, deren Bearbeitung durch eine Kooperation einfacher, billiger und schneller gelingen. Ein Umwelt-Informationssystem sowie Baugenehmigungsverfahren seien im Test beziehungsweise in der Entwicklung.

Das im IT-Verbund als Anstalt öffentlichen Rechts tätige Geodatenmangement verfolge zudem das Ziel beider Kreise, offizielle Kreiskarten im Internet zu veröffentlichen. „In Zeiten von Google-Maas und anderen Anbietern ist der Zugriff auf Geoinformationen selbstverständlich geworden“, sagt Manfred Charnetzki. So kämen beide Kreisverwaltungen beim „elektronischen Government“ gemeinsam Schritt für Schritt voran und machten das Verwaltungshandeln effizienter.

Als die Idee zu einem solchen gemeinsamen System entstand, sei ursprünglich auch der Kreis Herzogtum Lauenburg in die Vorgespräche einbezogen worden. Dessen Teilnahme an dem gemeinsamen Projekt habe sich dann aber zerschlagen, wissen die Leute vom IT-Verbund, der heute aus der Stormarner Kreisverwaltung ausgegliedert ist und mit seinen 35 Mitarbeitern außer der Geodatenverarbeitung auch ein zentrales Rechenzentrum für einige Stormarner Städte und Ämter sowie Hard- und Software stellt.

Träger des Verbundes sind der Kreis Stormarn, die Städte Bad Oldesloe, Bargteheide, Reinbek und Reinfeld sowie die Ämter Bad Oldesloe-Land und Bargteheide-Land. Es könnten noch sehr viel mehr Mitglieder werden, „aber“, hat Informationstechniker Charnetzki festgestellt, „viele beobachten erst noch, ob und wie das Ganze funktioniert.“

Vernetzt auf Höhe der Zeit

Ringvernetzung , Software-Harmonisierung, Zusammenführung der Rechenzentren, Migration der Arbeitsplätze, Aufbau einer Kosten- und Leistungsrechnung – die Liste der Aufgaben, die sich dem seit Juli 2013 arbeitenden IT-Verbund Stormarn stellten, war lang und umfangreich. Drei Jahre nach der Betriebsaufnahme des Dienstleistungsunternehmens sind erwartungsgemäß viele Punkte der Gründungsphase abgearbeitet. Auch Reinfeld hat sich seit geraumer Zeit dem IT-Verbund angeschlossen, auch aus Kostengründen. Und um computertechnisch auf Höhe der Zeit zu bleiben. Der eigene Server, hieß es unlängst aus der Stadtverwaltung, sei langsam veraltet. Klagen über den Anschluss an das gemeinsame Computernetz sind nicht bekannt.

 Uwe Krog

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