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Stormarn Berufsschule: SPD fordert neue Räume
Lokales Stormarn Berufsschule: SPD fordert neue Räume
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20:26 08.12.2015

Die Beruflichen Schulen in Ahrensburg und Bad Oldesloe brauchen bis zu den Sommerferien 2016 je vier weitere Klassenräume, damit sie bereits beschlossene Bildungsgänge und den DaZ (Deutsch als Zweitsprache) -Unterricht leisten können. „Das ist bekannt, deshalb finden wir Hinhaltetaktik oder Verschieben von Verantwortlichkeit auf das Land falsch“, so das Urteil von Vertretern der SPD-Kreistagsfraktion nach einem Gespräch mit den Schulleitern Joachim Steußloff von der Ahrensburger und Rüdiger Hildebrandt von der Berufsschule in Bad Oldesloe.

„Der Kreis ist Schulträger der Beruflichen Schulen, da hat er dafür zu sorgen, dass ausreichend Räume für den Unterricht zur Verfügung gestellt werden“, stellen die SPD-Kreistagsabgeordneten aus dem Wirtschafts-, Planungs- und Bauausschuss (WPBA), Frank Schmalowsky und Jörn John, sowie dem Schul-, Kultur- und Sportausschuss (SKSA), Sigrid Kuhlwein und Susanne Borchert, fest. Anlass für das Gespräch waren die Berichte auch in den LN über Raumnot und die Ablehnung zur Finanzierung weiterer Räume.

Die Sozialdemokraten diskutierten mit den beiden Schulleitern über mögliche Alternativlösungen. Sigrid Kuhlwein: „Befremdlich ist, dass der WPBA in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, dass das Land in die Pflicht für den Schulbau genommen und dass Lehrer weitergebildet werden sollen. Themen, die nicht dorthin gehören.“ Kuhlwein weiter: Offensichtlich war dem Ausschuss unbekannt, dass das Land die Finanzierung von DaZ-Klassen trägt, sogar aufgestockt hat und ausreichend Lehrer bereitstellt. Auch war dem Ausschuss wohl unbekannt, dass der Kreis als Schulträger ausreichend Klassen- und andere Unterrichtsräume bereitstellen muss. Wie sonst hätte er beschließen können, dass kein Geld bereitgestellt wird?“

Das Gespräch mit den Schulleitern habe ergeben, dass nur durch eine schnelle Auftragsvergabe die Chance besteht, bis zum Sommer 2016 zusätzliche Pavillons zu bekommen. Susanne Borchert: „Diese Räume müssen am 1. September 2016 bezugsfertig sein, um einen reibungslosen Unterricht zu gewährleisten. Bedauerlich ist, dass sich die Kreisgremien so lange Zeit lassen wollen.“ In Bad Oldesloe müssen die dort stehenden Pavillons um vier weitere Räume erweitert werden. Sollte der Kreis nicht zustimmen, wäre die Berufsschule gezwungen, die erst Anfang 2015 beschlossene und ab August 2016 startende zweijährige Ausbildung zum „staatlich geprüften Pflegeassistenten“ zu verschieben.

LN

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