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Stormarn Besuch bei Getriebebau Nord: SPD will den Mittelstand stärken
Lokales Stormarn Besuch bei Getriebebau Nord: SPD will den Mittelstand stärken
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18:24 21.06.2016

Der Mittelstand gilt nach Ansicht der SPD-Kreistagsfraktion als Konjunkturmotor. Auch in Stormarn gebe es Betriebe, die nicht jedem bekannt seien, aber global agierten. Die Abgeordneten besuchten jetzt die Firma Getriebebau Nord in Bargteheide, die auf dem Weltmarkt für Antriebstechnik führend ist.

Geschäftsführender Gesellschafter Ullrich Küchenmeister erläuterte die aktuelle Situation: „In Stormarn leben bereits viele Fachkräfte, aber auch die neu Zugezogenen profitieren von der gut ausgebauten Infrastruktur.“ Ganztätige Kinderbetreuung sei dabei ein Schlüsselelement, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Immer wichtiger werde aber auch eine Internetbreitbandversorgung.

In Bargteheide sei dies kein Problem mehr, aber dennoch in vielen Bereichen des Kreises. Kreistagsabgeordneter Frank Schmalowsky betonte, dies sei zu einem elementaren Standortfaktor geworden und müsse im Wirtschaftsausschuss thematisiert werden. Für das Wachstum von Unternehmen sei wichtig, dass genügend Gewerbeflächen zur Verfügung stehen. Für die Expansion hätten Kommunalpolitik und Verwaltungen Lösungen gefunden, so die SPD-Fraktion.

Am Beispiel von Getriebebau Nord werde sichtbar, wie schnell aus einem kleinen Betrieb mit zwei Personen innerhalb von 51 Jahren ein weltweit agierendes Unternehmen werden kann, das in mehr als 60 Ländern mit 3200 Mitarbeitern vertreten ist. Ullrich Küchenmeister betonte, wie wichtig dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik sei: „Hätte uns ständig jemand Steine in den Weg gelegt, wären wir nie so erfolgreich geworden.“

Deutlich werde, dass es auch den Mitarbeitern gut gehe. Es werde viel in Ausbildung investiert und dafür gesorgt, dass junge Leute in Zeiten des Fachkräftemangels im Unternehmen bleiben.

Fraktionsvorsitzender Reinhard Mendel will dieses Thema aufgreifen. Politik und Wirtschaft müssten an einem Strang ziehen müssen. Die wichtigste Einnahmequelle für Kommunen sei die Gewerbesteuer, mit der auch Kindergärten und Schulen finanziert würden.

LN

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