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Stormarn Bilder von Meer und Stränden
Lokales Stormarn Bilder von Meer und Stränden
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20:26 26.08.2016

Skulpturen aus ausgeblichenem und rund gewaschenem Treibholz und Bilder, die von der Ostseeküste, Hamburg, Neustadt und den Stränden Südafrikas erzählen:

An Nord- und Ostsee gesammeltes Treibholz verwendet Ulrike Dillig für ihre Holzskulpturen. Quelle: Fotos: Pd

Mit den Bildern des Neustädter Malers Heiner Tonn und den Skulpturen der Reinfelder Kunstpädagogin, Bildhauerin und Musikerin Ulrike Dillig will die Galerie BOart in der Mühlenstraße 9 bis 10 den Oldesloern die Sommerferien ein wenig verlängern.

Das Kultusministerium in Kiel hat Bilder des inzwischen 91-jährigen pensionierten Kunsterziehers Heiner Tonn angekauft, die Possehl-Stiftung hat ebenfalls zugeschlagen und sogar das Altarbild in der Kellenhusener Kirche stammt aus seinem Atelier. Geboren wurde Tonn, der eigentlich Karl-Heinz mit Vornamen heißt, im kleinen Ort Bockhorn an der B 206 in der Nähe von Bad Segeberg. Nach dem Besuch einer privaten Kunstschule bei Plön, hat er an der Kunstakademie in Hamburg-Lerchenfeld studiert und gemeinsam mit dem Oldesloer Künstler Walter Kunau seinen Abschluss gemacht. Noch etwas verbindet ihn mit Bad Oldesloe: Seine Tochter Friderike Bielfeld, der er sein künstlerisches Talent vererbt hat, lebt in der Travestadt und ist zudem Mitbegründerin der Galerie BOart.

Sein ganzes Leben hat sich Tonn der realistischen Malweise verschrieben. Schiffe und Häfen, kleine Ausschnitte eines Ganzen, aber auch Strände und Stillleben sind seine bevorzugten Motive. „Mein Antrieb zum Malen kommt aus dem Erleben eines Augenblicks. Dann gerate ich in Begeisterung und möchte dieses Augenerlebnis festhalten“, erläutert Tonn in einem Bildband, der zu seinem 90. Geburtstag herausgegeben wurde.

Filigran, zerbrechlich und manches Mal auch bizarr wirken die Holzskulpturen von Ulrike Dillig. Ihren Werkstoff, der die Handschrift des Meeres trägt, sucht sie an Stränden. Stücke, die sie ansprechen und für die nächste Skulptur inspirieren, nimmt sie mit nach Reinfeld. Mit abstrakten Köpfen lässt sie aus ihnen menschliche Figuren entstehen, denen sie Namen wie „Tänzer“, „Engel“ oder „Biker“ gegeben hat.

Zu sehen ist die Ausstellung in der Galerie BOart in Oldesloe bis zum 23. September von dienstags bis freitags, 15 Uhr bis 18 Uhr, sonnabends von 11 Uhr bis 15 Uhr. Die Ausstellungseröffnung findet am kommenden Sonntag, 28. August, um 15 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

pd

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