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Stormarn Bischöfe diskutieren über die Ökumene in Reinbek
Lokales Stormarn Bischöfe diskutieren über die Ökumene in Reinbek
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20:26 08.04.2016
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Reinbek

Zwei bekannte deutsche Kirchenmänner wollen beim 15. Reinbeker Frühjahrsvortrag diskutieren. Der ehemalige Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Bischof Wolfgang Huber, sprechen am 28. April im St.-Adolf-Stift über „Die Zukunft der Ökumene in Deutschland“.

Zwei bekannte deutsche Kirchenmänner wollen beim 15. Reinbeker Frühjahrsvortrag diskutieren.

Beide Bischöfe halten zunächst zur Einstimmung in das Thema einen Kurzvortrag. Im Anschluss erfolgt eine Diskussion unter Leitung des Chefredakteurs der Kirchenzeitung des Erzbistums Hamburg, Andreas Hüser. Auch das Publikum soll mit einbezogen werden. Der Katholik Robert Zollitsch war bis 2013 Erzbischof von Freiburg und von 2008 bis 2014 Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Der Protestant Professor Wolfgang Huber war bis 2009 Bischof von Berlin-Brandenburg und von 2003 bis 2009 außerdem Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland.

„Das wird ein würdiger Abschluss, wie ich ihn mir gewünscht habe“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer und Initiator des Reinbeker Frühjahrsvortrages, Lothar Obst, die 15. Veranstaltung. Sie ist die letzte, bevor Obst im Sommer in Pension geht: „Ich wollte diese Vortragsreihe mit dem Thema der Ökumene abschließen.“

Referenten in Reinbek waren mit Joachim Gauck und Christian Wulff zwei Bundespräsidenten gewesen. Lothar de Maizière, der einzige demokratisch gewählte Ministerpräsident der früheren DDR, war da.

Ebenso Dr. Manfred Lütz, ein Bestseller-Autor und Mitglied mehrerer Vatikanischer Räte, Dr. Markus Merk ein dreifacher Fifa-Weltschiedsrichter und Hellmuth Karasek, der bundesdeutsche Literaturpapst schlechthin, Mitglied des Literarischen Quartetts und Feuilleton-Chef mehrerer Zeitungen.

Und sie alle fühlten sich, so Lothar Obst, „sichtlich wohl“ im St.- Adolf-Stift, schrieben Widmungen in ihre Bücher und standen für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Auch Hintergrundgespräche haben den scheidenden Geschäftsführer beeindruckt: „Anfang April 2014 sagte Lothar de Maizière als Russland-Kenner die Entwicklungen auf der Krim und in der Ost-Ukraine voraus.“

Der Vortrag mit Wolfgang Huber und Robert Zollitsch beginnt am Donnerstag, 28. in April, um 19.30 Uhr in der Aula der Pflegeschule an der Hamburger Straße 41 in Reinbek. Sitzplätze werden nicht reserviert.

LN

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