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Björn Pestinger wird im Juli neuer Klinik-Geschäftsführer

Reinbek Björn Pestinger wird im Juli neuer Klinik-Geschäftsführer

Der 40-Jährige tritt die Nachfolger von Lothar Obst im St.-Adolf-Stift in Reinbek an.

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Björn Pestinger (l.) wird neuer Geschäftsführer des St.-Adolf-Stiftes. Die Geschäftsführer Olaf Klok und Dr. Sven Langner vom Elisabeth-Vinzenz-Verbund haben sich für ihn entschieden.

Quelle: K. Kuhlmann-Schultz

Reinbek. Dieser Mann hat seinem beruflichen Werdegang noch einmal eine neue Wendung gegeben: Björn Pestinger bleibt zwar dem Krankenhauswesen treu, er wendet sich aber einem konfessionellen Träger zu, dem katholischen St.-Adolf-Stift in Reinbek. Selber evangelisch, löst er im Juli den bisherigen katholischen Geschäftsführer Lothar Obst ab. Der Klinikchef geht dann in den Ruhestand.

„Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich meine Zukunft gestalten will“, erklärt Pestinger, der seit 2003 für unterschiedliche Asklepios-Krankenhäuser in Deutschland tätig war, unter anderem auch in Bad Oldesloe. Er sei jetzt 40 Jahre alt, er habe noch eine lange berufliche Zeit vor sich. Und die sollte anders sein, als die Zeit davor. „Auch wenn ich Asklepios viel zu verdanken haben.“

Er war auf der Suche nach einem anderen Umfeld. Und das passte wunderbar zu den Anforderungen, die der Elisabeth-Vinzenz-Verbund (EVV) als Träger des Reinbeker Krankenhauses, für den neuen Geschäftsführer ausgeschrieben hatte. Natürlich, so Olaf Klok, Geschäftsführer des EVV, müsse das Krankenhaus wirtschaftlich arbeiten, aber „Menschlichkeit und Medizin stehen bei uns im Einklang. Der Patient steht im Vordergrund. Wir sagen auch mal, wir behandeln Sie nicht und zwar, weil wir es für nicht notwendig halten“. Mit Björn Pestinger sei es gelungen, einen Menschen einzustellen, der „die christlichen Traditionen, auf denen die Werte unserer Häuser aufbauen, in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft tragen wird“, erklärt Dr. Sven Langer, ebenfalls Geschäftsführer im Elisabeth-Vinzenz-Verbund. „Er entspricht unserem Wunschkandidaten. Er hat eine Meinung, er hat Erfahrung, er hat die Themen in Blick, die wichtig sind“, unterstreichen beide.

„Dieses Krankenhaus zeichnen die Werte aus, die Innovationen, die Leidenschaft und die Anpassungsfähigkeit. Deshalb kommen immer mehr Patienten hierher“, erklärt Pestinger und freut sich, ab Juli Klinik-Leiter in Reinbek zu sein. Unter anderem, weil das Haus „ein ausgezeichnetes medizinisches Renommee hat“. Er will das Krankenhaus mit den mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Wohle der Patienten „weiter ausbauen“.

Erfahrung dafür bringt er reichlich mit: Nach dem Abitur studierte der gebürtige Niedersachse Krankenhausbetriebswirtschaft und war als Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz aktiv. Berufliche Erfahrungen sammelte Pestinger in der Health-Care-Sparte des Wirtschaftsprüfers Pricewaterhouse Coopers, um dann an die Asklepios-Klinik nach Bad Oldesloe zu gehen. Sechs Jahre lang leitete er die Asklepios-Fachklinik Stadtroda in Thüringen. „Wir haben dort 72 Millionen Euro verbaut“, erinnert er sich an diese lehrreiche Zeit. Von 2013 bis 2015 war er Chef im Asklepios-Westklinikum in Hamburg Rissen. Und jetzt das Akademische Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg in Reinbek.

„Wir arbeiten gerne mit Menschen, die aus der Region kommen, die die Mentalität der Menschen kennen“, erklärt Olaf Klok. Björn Pestinger bringt auch das mit: Seit 2012 ist er mit seiner Frau, die ursprünglich aus Reinbek kommt, und seiner Tochter in Trittau zu Hause. Er kennt also die Region, er kennt die Menschen.

Kirchlicher Träger
Der Elisabeth Vinzenz Verbund gehört bundesweit zu den zehn großen christlichen Krankenhausträgern. Er betreibt neun Krankenhäuser mit mehr als 2800 Klinikbetten, eine Pflegeeinrichtung, sieben Ausbildungsstätten sowie weitere Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen. Für rund 7000 Beschäftigte ist er ein Arbeitgeber, der die Vorzüge qualitätsvoller, kompetenter medizinisch-pflegerischer Versorgung mit der Tradition christlicher Nächstenliebe und gelebter Menschlichkeit verbindet. Weitere Informationen unter www.elisabeth-vinzenz.de

K. Kuhlmann-Schultz

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