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Boco investiert mehrere Millionen Euro in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe Boco investiert mehrere Millionen Euro in Bad Oldesloe

Mehr als 70 weitere Arbeitsplätze entstehen in der Großwäscherei CWS-Boco in Bad Oldesloe. Benötigt werden die Stellen, um die logistischen Prozesse in der Großwäscherei zu verbessern.

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Seit sechs Monaten arbeitet Kinga Wojtczeck in der Großwäscherei. Sie sortiert hier Wäschestücke nach dem Trocknen.

Quelle: Fotos: von Dahlen

Bad Oldesloe.  Da auch neue Maschinen in den Arbeitsprozess integriert werden, sollen die Hallen am Standort im Gewerbegebiet Rögen umgebaut werden. Die Investitionen umfassen „mehrere Millionen Euro“, wie Prokurist Manfred Hartl gestern bei einer Betriebsbesichtigung mitteilte.

„Ich freue mich wahnsinnig, dass Sie sich für den Standort Bad Oldesloe entschieden haben“, sagte Bürgermeister Tassilo von Bary. In der Region herrsche zwar fast Vollbeschäftigung, aber die Stellen, die auch flexiblere Arbeitszeiten für Frauen böten, kämen der Stadt sehr zugute. Die Einführung moderner Technologien entlaste zudem die Umwelt. Deshalb gelte es, die Neuerungen so schnell wie möglich umzusetzen.

In der hiesigen Boco-Niederlassung — einer von 19 deutschlandweit — werden nicht nur Textilien aus Krankenhäusern, Hotels sowie Alten- und Pflegeheimen gereinigt, die ganze Schutzkleidung des schleswig-holsteinischen Rettungsdienstes einschließlich Helgoland durchläuft die Waschstraßen im Oldesloer Betrieb und wird hier auch im Bedarfsfall ausgebessert. Hygiene spielt eine überaus wichtige Rolle. Nur über eine spezielle Schleuse, die mit Kittelwechsel und Handdesinfektion verbunden ist, gelangt man vom unreinen Bereich, in dem die schmutzige Wäsche angeliefert wird, in den eigentlichen Reinigungstrakt. „Wir reinigen zwar nicht für sterile Räume wie OPs, aber wir müssen verhindern, dass sich Keime ausbreiten“, erklärte Standortleiter Sven Teuber.

Dabei spielt das Sichten und Sortieren eine große Rolle. Zwar wird etwa bei der Bewohnerwäsche aus Alten -und Pflegeheimen jedes einzelne Stück bei der ersten Anlieferung schon jetzt mit einem Bar-Code versehen, so dass es sich sich nach der Reinigung zweifelsfrei dem Eigentümer zuordnen lässt, doch durchlaufen sämtliche Textilien mit derselben Reinigungstemperatur gemeinsam die Waschstraße. Das soll sich nach der Modernisierung ändern.

„Neue Maschinen erlauben uns später auch, alle Sachen schon im unreinen Bereich zu sortieren“, erklärte Teuber. Da dann jedes Wäschestück gesichtet werde, lasse sich vermeiden, dass Gebisse, andere Fremdkörper oder gar Müll mit in die Maschinen gerate. Das werde sich insbesondere positiv auf die Reinigung der Tischwäsche auswirken, die Restaurants und Hotels bei CWS-Boco leasten. „Einmal eine rote Serviette mit den weißen Tischdecken gewaschen und alles ist rosa“, sagte Teuber.

Getrennt werden später auch Decken, Laken oder andere „Flachwäsche“ und Frottee-Handtücher. Da Letztere andere Eigenschaften beim Trocknen aufweisen, helfe die gesonderte Behandlung der Materialien, Energie einzusparen, Das wiederum entlaste die Umwelt entscheidend, erklärte Teuber.

„Wir hoffen, in den nächsten 14 Wochen beginnen zu können“, sagte Hardt. Im Oktober müsse der Umbau abgeschlossen sein. Die ersten Mitarbeiter will das Unternehmen bereits Mitte April einstellen, da sie speziell auf den Umgang mit den computergesteuerten Maschinen der Wäscherei vorbereitet werden müssen.

Angetan von der Betriebserweiterung zeigte sich auch Alexandra Stahl von der Agentur für Arbeit. „Das ist eine große Chance für die Stadt“, sagte sie. Die Agentur werde eigens für Boco eine Informationsveranstaltung organisieren, um neues Personal zu gewinnen.

Mehr Leute, mehr Output

210 Mitarbeiter will CWS-Bodo nach dem Umbau in Bad Oldesloe beschäftigen.

3 mal soviel Wäsche soll dann gereinigt werden. Von 24 soll die tägliche Tonnage auf 60 steigen.

16 verschiedene Kriterien zum Sortieren der Wäsche wird es nach der Modernisierung geben. Was die Mitarbeiter am Band beachten müssen, wird per Flatscreen angezeigt.

Dorothea von Dahlen

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