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Stormarn Bombenalarm in Bad Oldesloe - Disko geräumt
Lokales Stormarn Bombenalarm in Bad Oldesloe - Disko geräumt
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09:19 07.09.2012
Die gerade Diskothek "Nachtschicht" musste am Eröffnungstag schon wieder schließen. Grund war eine anonyme Bombenwarnung, die sich als falsch herausstellte. Quelle: Markus Carstens
Bad Oldesloe

Es ist Donnerstagabend, 23.30 Uhr, als bei der Polizeileitstelle „Südwind“ in Lübeck ein Notruf eingeht. Eine männliche Stimme kündigte in dem Anruf an, dass in der Diskothek „Nachtschicht“ in der Oldesloer Industriestraße in einer Stunde eine Bombe hochgehen würde. Dann, so soll der Mann sich am Notruftelefon geäußert haben, sei der Laden richtig voll. sei der Mann gesagt haben. Die Bombe sei dort irgendwo deponiert worden.

Mehr zum Thema: "Hüttengaudi-Disko: Oldesloe legt eine „Nachtschicht“ ein"

Bei der Polizei nahm man den Anruf sehr ernst. Alle in der Nähe verfügbaren Streifenwagen wurden zur Diskothek nach Oldesloe beordert. Gleichzeitig wurden Diensthundeführer mit Sprengstoffspürhunden alarmiert und in Marsch gesetzt. Zur Bereitstellung für den Fall der Fälle wurde über die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein Rettungswagen angefordert.

Der Einsatzleiter der Polizei setzte sich vor Ort mit dem Betreiber der Diskothek in Verbindung. Der Betreiber wurde gebeten, per Lautsprecherdurchsage die Gäste zum geordneten Verlassen über die vier vorhandenen Rettungswege aufzufordern. Zu dieser Zeit hielten sich etwa 450 Gäste in dem neuen Tanztempel auf.

Die Evakuierungsmaßnahmen dauerten bis 0.12 Uhr. Dann hatten alle Gäste und das Personal die Disko verlassen und hielten sich hinter der großräumigen Absperrung auf. Zwei Sprengstoffspürhunde aus Lübeck und Neumünster durchsuchten mit ihren feinen Nasen die Räumlichkeiten, konnten jedoch nichts finden.

Um 0.46 Uhr gab die Einsatzleitung der Polizei schließlich Entwarnung. Für die Gäste des Eröffnungstages ging die Party anschließend weiter. Sie hatten ein zusätzliches Erlebnis und konnten sich zugleich auch noch davon überzeugen, wie gut und schnell eine Evakuierung vonstatten geht und wie schnell und abgestimmt die Polizei in solch einem Fall reagiert.

Mehr dazu morgen in den Lübecker Nachrichten.

jeb

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