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Stormarn Bombenalarm in Reinfeld - Rucksack stoppt Zugverkehr
Lokales Stormarn Bombenalarm in Reinfeld - Rucksack stoppt Zugverkehr
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14:59 08.01.2013
Ein Herrenloser Rocksack legt heute Morgen den Zugverkehr in Reinfeld lahm. Quelle: Archiv

Ein Zugbegleiter hatte den Rucksack gefunden, den er keinem

Fahrgast zuordnen konnte. Daraufhin wurde der Zug in Reinfeld

gestoppt und von Bundespolizisten kontrolliert. Zweieinhalb Stunden

lang war der Bahnverkehr unterbrochen, die Deutsche Bahn setzte Busse

ein. Von der Sperrung waren zehn Personenzüge und vier Güterzüge

betroffen. Rund 1000 Fahrgäste hätten auf die Ersatzbusse umsteigen

müssen, sagte ein Bahnsprecherin. Ein Besitzer des Rucksacks habe

sich zunächst nicht gemeldet, hieß es von der Bundespolizei. Ob die

Bahn ihn wegen der Verspätungen verklagen wird, soll noch geprüft

werden.

Ein Entschärfungstrupp kam extra aus Hamburg Fulhsbüttel. Die Beamten haben den Rucksack geröntgt. Es stellte sich heraus, dass nur Schulsachen in der Tasche waren. Probleme bereitete jedoch auf dem Röntgenbild die Federtasche, die den Spezialisten zunächst verdächtig erschien.

Seit 11.15 Uhr ist die Strecke wieder freigegeben.

Als Ersatz wurden

Busse zwischen Lübeck und Bad Oldesloe mit Halt in Reinfeld eingesetzt.

Erst vor zwei Monaten hatte ein vergesslicher Gartenfreund für

einen Bombenalarm am Bahnhof von Flensburg gesorgt. In

dem rätselhaften Paket, das die mehrstündige Evakuierung und Sperrung

des Bahnhofes auslöste, befand sich nach Angaben der Polizei ein

Vertikutierer, mit dem man Moos und Mulch aus Rasenflächen entfernen

kann.

Anfang November war im Bahnhof Hamburg-Dammtor ein verdächtiges

elektronisches Bauteil entdeckt worden. Sprengstoffexperten

zerstörten das Gerät. Der Bahnhof und mehrere Straßen in der Umgebung

mussten für mehrere Stunden gesperrt werden.

LN

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