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Stormarn Boom auf den Dörfern im Amt Oldesloe-Land
Lokales Stormarn Boom auf den Dörfern im Amt Oldesloe-Land
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14:04 26.01.2017
Der Nachwuchs scheint gesichert: Beim Kindervogelschießen in Rethwisch ermitteln die Jungen und Mädchen der Gemeinde ihre Majestäten. Quelle: Foto: Hfr

Die meisten Zuzüge verzeichnete die Verwaltung 2015. Dies war auch das Jahr mit den meisten Geburten. 118 Oldesloer Landkinder erblickten damals das Licht der Welt, während es in den Jahren zuvor zwischen 80 und 83 waren. Zugleich kehrte sich das Verhältnis zwischen Geburten und Sterbefällen um. Letztere hatten bis dato zu einem negativen Saldo in der Statistik geführt. Doch inzwischen bekommen immer mehr Familien im Amt Zuwachs. Das war im vergangenen Jahr nicht anders, als 115 Babys neu in der Oldesloer Amtsverwaltung angemeldet wurden.

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Das Durchschnittsalter der Einwohner liegt bei 44 Jahren.

Neritz

Einwohnerzahl: 335

Geburten: 2 (2016)

Zuzug: 42

Altersdurchschnitt: 46

Lasbek

Einwohnerzahl: 1232

Geburten: 15

Zuzüge: 106

Ortsteile: Barkhorst, Lasbek-Dorf und Lasbek-Gut

Travenbrück

Einwohnerzahl: 1755

Geburten: 15 (2016)

Zuzüge: 112

Ortsteile: Nütschau, Travenbrück, Schlamersdorf, Sühlen, Tralau, Vinzier.

Rethwisch

Einwohnerzahl: 1154

Geburten: 23 (2016), 1 (2017),

Zuzüge: 94,

Ortsteile: Altenweide, Klein Boden, Rethwischdorf, Treuholz,

Steinburg

Einwohnerzahl: 2767

Geburten: 22 (2016) 1 (2017)

Zuzug: 208 Neubürger (2016)

Ortsteile: Eichede, Mollhagen, Sprenge.

Grabau

Einwohner: 801

Geburten: 3

Zuzug: 64 Neubürger

Altersdurchschnitt: 44

Pölitz

Einwohnerzahl: 1200

Geburten: 7 (2016), 1 (2017)

Zuzüge: 126,

Ortsteile: Pölitz, Schulenburg, Schmachthagen.

Meddewade

Einwohner: 898

Geburten: 13 (2016)

Altersdurchschnitt: 42 Jahre

Zuzug: 72 Neubürger (2016)

Das Ranking vom Vorjahr führt Rethwisch mit 23 Neugeborenen an, dicht gefolgt von Steinburg mit 22 Babys. Die wenigsten gab es in Grabau (6) und auch in Pölitz (7), wobei die Pölitzer schon die erste neue Erdenbürgerin in diesem Jahr begrüßen konnten – ebenso wie die Rethwischer und Steinburger (beides Jungen). Das Verhältnis der Geschlechter zueinander fiel in den vergangenen Jahren mit nur geringer Differenz stets zu Gunsten der weiblichen Bevölkerung aus. Nur im 2012 waren männliche Babys leicht in der Überzahl.

394 Menschen aus anderen Staaten haben in den acht Gemeinden des Amtes eine neue Heimat gefunden. Sie stammen aus Dänemark, Bulgarien, Großbritannien, Italien, Polen Rumänien, der Türkei und dem asiatischen Raum.

Als Wohnort scheint die ländliche Gegend im Einzugsgebiet zwischen Bad Oldesloe und Hamburg besonders attraktiv zu sein. Die Zahl der Zuzüge in den acht Gemeinden und ihren Ortsteilen lagen in den vergangenen fünf Jahren zwischen 778 und 885. Den wohl größten Einwohnerzuwachs erlangte auf diese Weise Steinburg, wo 2014 insgesamt 285 Auswärtige beziehungsweise die Kinder von Ortsansässigen eine neue Heimat fanden. Mit 2767 Einwohnern ist der südlichste Ort im Amt zugleich auch der größte. Setzt man Zuzug und Einwohnerstärke ins Verhältnis, so konnten sich in den vergangenen Jahren aber auch kleinere Gemeinden wie etwa Neritz über zehn Prozent Zuwachs freuen. Denn bei gerade einmal 335 Einwohnern schlagen 42 Neuanmeldungen wie im Vorjahr auch kräftig zu Buche.

Der durchschnittliche Bewohner des Amtes ist 44 Jahre alt. Ausreißer weichen nur leicht von diesem Muster ab. Als statistisch betrachtet jüngste Gemeinden erweisen sich Meddewade und Rethwisch. Dort liegt der Mittelwert bei 42 Jahren. Aus der Warte einer Dame aus Rümpel hat diese Altersgruppe noch mehr als ihr halbes Leben vor sich. Denn sie ist mit stolzen 101 Jahren die älteste Einwohnerin des Amtes. Die Zweitälteste mit 99 Jahren lebt in Neritz, die Drittälteste – 1919 geboren – ist Steinburgerin. D. von Dahlen

LN

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