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Stormarn Breitband-Ausbau: Stormarn wird zum Vorzeigekreis
Lokales Stormarn Breitband-Ausbau: Stormarn wird zum Vorzeigekreis
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18:16 01.07.2016

Der Kreis Stormarn ist auf dem besten Weg, eine flächendeckende Breitband-Internetversorgung zu realisieren. Gleichzeitig steht der Kreis wirtschaftlich und finanziell so gut wie kaum eine andere Region Deutschlands dar. Das wurde am Mittwoch auf der ersten Sitzung des neu formierten Wirtschaftsbeirats Stormarn der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck in den vor kurzem erbauten Unternehmensräumen der Boltze-Gruppe im Gewerbegebiet Braak deutlich.

Landrat Dr. Henning Görtz, seit rund zwei Monaten im Amt, hatte für die anwesenden Unternehmer und Bürgermeister gute Neuigkeiten: Die aktuellen Zahlen des vom Kreistag vor wenigen Tagen gefassten Eckwertebeschlusses zum Haushalt 2017 lassen derzeit darauf schließen, dass Stormarn auch im kommenden Jahr ohne neue Schulden auskommen wird. Henning Görtz ermunterte die Unternehmer, sich mit dem heterogenen Kreis Stormarn zu identifizieren und ihn als gemeinsamen Wirtschaftsraum wahrzunehmen. Eine gemeinsame Identifikation sei auch im Hinblick auf die Landespolitik wichtig: „Der ‚Kieler Blick‘ erkennt sonst leider manchmal nicht, dass hier das Geld verdient wird, das in andere Landesteile nach dem Solidarprinzip verteilt wird“, bemerkte Görtz.

Matthias Schubert von der Vereinigte Stadtwerke Media GmbH beschrieb den interessierten Zuhörern die derzeitige Versorgungslage Stormarns mit Breitband-Internetverbindungen. Stormarn könne sich hier deutschland- und europaweit sehen lassen: Die Versorgungsquote mit Glasfaserkabeln bis in die Wohnungen oder Betriebe der Nutzer (Fiber to the Home) liege höher als irgendwo sonst in Deutschland.

Schuberts Unternehmen hat inzwischen 2300 Kilometer Glasfasertrasse in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg verlegt und konnte hier gerade in solchen Gebieten punkten, in denen bisher noch vollkommen veraltete Technik das Internetsurfen verhinderte. Auch Gewerbegebiete wie zurzeit in Trittau, Siek und Reinfeld werden von VS Media angeschlossen.

Doch auch in Stormarn besteht weiterhin gerade in Gewerbegebieten Entwicklungsbedarf, wie die anschließende Diskussion zeigte. So müssen Unternehmen im Gewerbegebiet Ahrensburg weiterhin mit Downloadraten kämpfen, die cloudbasiertes Arbeiten unmöglich machen.

Zu Beginn der Sitzung hatte Adrian Boltze, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, die Gäste durch den neuen, weithin sichtbaren Unternehmenssitz an der A 1 geführt.

LN

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