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Stormarn Bunter Auftakt für Kindertage in Ahrensburg
Lokales Stormarn Bunter Auftakt für Kindertage in Ahrensburg
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20:36 13.09.2016
Setzen sich für Kinderrechte ein: Michael Sarach (l.), Ingo Loeding, Alexej Sinner, Hans-Werner Harmuth, Ronald Wilde. Quelle: K. Götting/hfr
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Ahrensburg

Mit einer bunten Kinderrechte-Girlande schmückt sich die Stadt Ahrensburg für die Stormarner Kindertage. Zum Auftakt der zweiwöchigen Veranstaltungsreihe hängten Mitglieder des Stadtjugendrings Ahrensburg (SJR) eine Girlande mit nahezu 500 von Kindern gestalteten Wimpeln an der Großen Straße auf. Auf jedem Wimpel haben die Kinder ein Kinderrecht oder einen Wunsch geschrieben, wie beispielsweise „Alle Menschen und Tiere brauchen Wasser“, „Wir wollen nicht streiten“, „Ein Kind darf sich beschweren“ oder „Das Recht, dass die Eltern für die Kinder da sind“.

Alexej Sinner, Vorsitzender des SJR, freut sich über die gelungene Aktion: „Auf fast 500 Wimpel haben Kindern aus den Horten am Aalfang, am Hagen, am Reesenbüttel, am Schloss und von Kindern aus dem Kinderhaus Blauer Elefant ihr wichtigstes Kinderrecht geschrieben. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Helfern die das möglich gemacht haben.“ Unterstützt wurde die Aktion von der Näh-AG des Freundeskreises für Flüchtlinge, den Stormarner Werkstätten sowie dem Bauhof.

Kreispräsident und Schirmherr der Stormarner Kindertage Hans-Werner Harmuth erklärt: „Es ist wichtig, dass die Kinderrechte publik gemacht werden. Mit dieser Girlande sind sie sichtbar für alle. Die Stormarner Kindertage erinnern uns daran, dass wir unseren Fokus immer wieder neu auf die Rechte der Kinder setzen müssen.“

Für Michael Sarach, Bürgermeister der Stadt Ahrensburg ist schon die Erstellung der Girlande ein Gewinn für Ahrensburg: „Die Zusammenarbeit mit der Näh-AG und den Stormarner Werkstätten ist ein Zeichen der Integration und des Zusammenwirkens. Ich bedanke mich besonders bei den Mitgliedern des Stadtjugendrings für die gute Vorbereitung und bei den Ahrensburger Hortkindern für ihre Beteiligung. Gerade in einer älter werdenden Stadt wie Ahrensburg ist es wichtig, auf die Stimmen der Kinder zu hören.“ Ingo Loeding, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes und Koordinator der Stormarner Kindertage geht zusätzlich auf die Rechte der Kinder auf Mitbestimmung und Meinungsäußerung ein: „Es ist wichtig, die Kinder zu Wort kommen zu lassen und dass sie selbst sagen, welche Kinderrechte und Wünsche ihnen wichtig sind. Dafür steht in Ahrensburg besonders der Stadtjugendring, der die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertritt.“

LN

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