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Stormarn „Cooles“ Hüttendorf mit 16 Häusern entsteht in Lütjensee
Lokales Stormarn „Cooles“ Hüttendorf mit 16 Häusern entsteht in Lütjensee
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20:38 20.10.2016
Schnelligkeit ist gefragt beim Verteilen des Betons für die Fundamente: Jannik Nagel (vorne) und Manfred Bomke arbeiten sich in Lütjensee durch die große Fläche, auf der 16 Holzhütten entstehen. Quelle: Fotos: Kks
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Lütjensee

Es geht rund bei den künftigen Rundlingsdörfern auf dem Gelände des Jugendgästehauses in Lütjensee: Die Arbeiten für das neue Jugendcamp mit 16 Holzhütten haben begonnen. Die Bereiche, in denen die Häuser entstehen sollen, sind abgesteckt, die ersten Fundamente für die Träger werden mit Beton aufgefüllt.

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Die Arbeiten für das Camp auf dem Gelände des Jugendgästehauses haben begonnen – Mitte April 2017 soll alles fertig sein.

„Wir müssen sehr schnell arbeiten“, erklären die Bauarbeiter Jannik Nagel und Manfred Bomke von Schmidt Betonbau aus Neumünster, die den Beton, der gerade angeliefert worden ist, in die Hülsen füllen. Sie wollen nicht, dass das Gemisch außerhalb aushärtet. An anderer Stelle bereiten Kollegen die Hülsen vor. In einer weiteren Ecke, direkt hinter dem Verwaltungsgebäude des Jugendgästehauses, hebt Minibaggerfahrer Andreas Elter Boden aus, um den Weg für den Bau eines Schuppens zu bereiten.

Wer den Blick auf dem Gelände umherschweifen lässt, bekommt eine Vorstellung davon, wo die drei Rundlingsdörfer entstehen und wie groß die Häuser werden. Für Kinder und Jugendliche entsteht hier eine neue Welt. Es ist der Abschied vom Jugendzeltlager, in dem viele Jahrzehnte Gruppen übernachtet haben. Und es ist ein Neuanfang mit halboffenen Holzhütten. Sie sollen, so der Geschäftsführer des Kreisjugendringes, Uwe Sommer, den Kindern zeigen, sie seien in einem „coolen Camp“. Oder auch in einem grünem Klassenzimmer, einem Lern- und Bildungsort außerhalb von Schule und Elternhaus.

Im Dezember vergangenen Jahres gab es grünes Licht für das Projekt, das mehr als 800000 Euro kosten wird. Einen 75-prozentigen Zuschuss warb der Kreis Stormarn, der in diesem Fall als Bauherr auftritt, in einem Wettbewerb aus EU-Mitteln ein, genauer aus dem Topf des Landesprogrammes öffentlicher Raum. Knapp 590000 Euro sind das, den Rest zahlt der Kreis für das Jugendcamp aus eigener Tasche.

Uwe Sommer hatte damals die Hoffnung, dass bereits in diesem Sommer die ersten Kinder in den Hütten übernachten könnten. Doch dazu kam es nicht. Unter anderem deshalb, weil ein Schulverband, der sich ebenfalls beworben hatte und sich im Wettbewerb benachteiligt sah, gegen die Entscheidung Widerspruch eingelegte. Die Problematik ist vom Tisch, jetzt konnte in Lütjensee endlich losgelegt werden.

„Wir rechnen damit, dass wir zum Saisonbeginn Mitte April komplett fertig sind“, erklärt Sommer. Die Holzhütten könnten sogar schon Ende des Jahres stehen. Die Grasdächer allerdings könnten erst eingesät werden, wenn die Temperaturen mehr als zehn Grad betragen. Und auch der neue Multifunktionsplatz, der einen Tartanbelag bekommt, könne erst im Frühjahr fertig gestellt werden.

 kks

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