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Danke liebe Leser! 9500 Euro für den Kinderschutzbund

Bad Oldesloe Danke liebe Leser! 9500 Euro für den Kinderschutzbund

9500 Euro für den Deutschen Kinderschutzbund, Kreisverband Stormarn (DKSB) – so viel Geld haben die Leser der „Lübecker Nachrichten“ im Kreis im Rahmen der LN-Aktion „Hilfe im Advent“ für Kinder in Not gespendet.  In dieser Woche erhielt DKSB-Vorsitzende Birgitt Zabel das Geld.

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Michael Müller (l.), SPK Holstein, Birgitt Zabel vom DKSB und LN-Redaktionsleiter Olaf Bartsch zeigen die Spendensumme.

Quelle: Foto: B. Albrod

Bad Oldesloe. „Das ist eine große Unterstützung für unsere Arbeit“, bedankte sich Birgitt Zabel bei den Spendern, der Sparkasse Holstein und bei den LN für die erfolgreiche Weihnachtsaktion. Durch die breite Berichterstattung, die viele unterschiedliche Projekte der Arbeit im Deutschen Kinderschutzbund vorgestellt habe, sei die Arbeit sehr gut und anschaulich erklärt worden, ohne dass Betroffene stigmatisiert worden seien. „Das macht das Thema Kinderschutz öffentlich“, so Birgitt Zabel weiter. „Wir erleben, dass nach Medienberichten immer wieder Menschen zu uns kommen, denen unsere Arbeit gefällt und die sich ehrenamtlich einbringen möchten, um etwas Sinnvolles zu tun.“

Im Gegenzug bedankte sich LN-Redaktionsleiter Olaf Bartsch für die gute Zusammenarbeit mit Sparkasse und Kinderschutzbund. „Alle Artikel waren interessant, und wir haben noch mehr Geld einsammeln können als im Vorjahr“, so Bartsch. Im gesamten Verbreitungsgebiet der LN seien insgesamt 140000 Euro zusammen gekommen. Das, betonte Birgitt Zabel, sei ein Segen für Kinder und Familien in Not und unterstütze die Arbeit des Kinderschutzbundes.

„Die Spenden sollen vor allem in drei Projekte fließen“, so die Vorsitzende weiter. „Einen Teil des Geldes nutzen wir für unseren Familiennothilfefonds.“ Hier wird bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Eltern schnell und unbürokratisch aus Zwangslagen geholfen, wenn es darum geht, mit wenig Geld schnell zu Lösungen zu kommen. „Gerade konnten wir einem jungen Mann, der einen Praktikumsplatz bekommen hat, mit Geld für die Bahnkarte helfen, damit er den Platz auch annehmen kann“, gibt Birgitt Zabel ein Beispiel. „Im vergangenen Jahr haben wir 60000 Euro aus dem Fonds ausgeschüttet, der sich aus Spenden speist.“

Ein weiterer Teil des Spendengeldes soll zur Unterstützung der Daz-Klassen (Deutsch als Zusatzsprache) verwendet werden. „Wir haben im gesamten Kreis das Spielmobil im Einsatz“, erklärt Birgitt Zabel. „Das fährt zu unterschiedlichen Schulen und baut dort verschiedene Spielstationen auf, die Kinder kostenlos nutzen können. Das ist Integration durch Spielen.“ Hier seien immer wieder Neuanschaffungen von Spielgeräten nötig.

Als drittes Projekt sollen die „Frühen Hilfen“ für Familien bedacht werden. „Durch die Spendengelder bekommen wir jetzt eine zusätzliche Hebamme“, kündigt Birgitt Zabel an. „Die Hebammen des DKSB gehen in Familien, wo die Schwangerschaft zu einem Problem führen könnte, um die werdenden Eltern von Beginn an zu beraten und zu begleiten. So bekommen die Familien fachlich kompetente Begleitung, die zugleich präventiv wirksam wird. „Wir bilden zusätzlich Familienpaten aus, die die Arbeit der Hebammen ehrenamtlich unterstützen“, sagt Birgitt Zabel. In der Vergangenheit habe sich gezeigt, dass aus den ersten Kontakten oft längere freundschaftliche Beziehungen würden. „Wir haben auch schon mehrmals erlebt, dass diejenigen, denen wir geholfen haben, später wiedergekommen sind, um ihrerseits ehrenamtlich für uns zu arbeiten.“ Auch Kinder, die vom Kinderschutzbund betreut worden seien, seien als Erwachsene wiedergekommen, um sich einzubringen. „Das Spendenprojekt ist ein Projekt, wie man sich das vorstellt.“

Zusammengekommen sei „eine tolle Summe“, ergänzte Bartsch: „Wir haben gemeinsam viel geschafft und gezeigt, dass Charity in Stormarn funktioniert.“ Das Spendenkonto für den Deutschen Kinderschutzbund bleibe auch noch eine Weile bestehen.

 Von Bettina Albrod

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