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Das Ende der Baustellenzeit: Bald freie Fahrt auf der A 1

Bad Oldesloe/Reinfeld Das Ende der Baustellenzeit: Bald freie Fahrt auf der A 1

Leidgeprüfte Autofahrer, die oft genug im Stau auf der A 1 rund um Bad Oldesloe gestanden haben, mögen es kaum glauben: Dieser Tage soll es in Richtung Süden wieder auf drei Fahrstreifen vorangehen, in Richtung Norden voraussichtlich ab Ende der Woche.

Zwei Fahrspuren mussten wegen Hintzeschäden Richtung Süden gesperrt werden. Dahinter bildete sich schnell ein langer Rückstau.

Quelle: Wüst

Bad Oldesloe/Reinfeld. Den jüngsten Engpass gab es am Wochenende, nachdem Hitzeschäden zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide aufgetreten waren. Wegen der anlaufenden Sanierungsarbeiten auf dem Hauptfahrstreifen musste auch die mittlere Spur gesperrt werden. Autos konnten den Bereich nur auf einer Fahrbahn passieren.

Gestern sollten die Reperaturarbeiten abgeschlossen werden, erklärte der Lübecker Niederlassungsleiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr, Jens Sommerburg. Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad platze der alte Beton. Die Schäden seien im Rahmen der üblichen Hitzekontrollen entdeckt worden.

Mit Hitzeschäden an der Fahrbahndecke mussten sich die Arbeiter im Bereich zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe nicht auseinandersetzen, war dieser A-1-Abschnitt doch erst in den vergangenen Jahren aufwändig saniert worden. „Jetzt wird Material verwendet, das auch höhere Temperaturen aushalten kann“, erläuterte Jens Sommerburg.

Zu schaffen machten allerdings die Beschädigungen der Bewehrung des Stahlbetons an der Travebrücke. Erst im Zuge der anlaufenden Sanierung wurde festgestellt, dass die Schäden weit größer waren als zunächst angenommen. Damit zogen sich die Sanierungsarbeiten in die Länge – und auch die Kosten stiegen enorm. Die Handwerker mussten zwei Monate länger vor Ort bleiben, und die Investitionen stiegen auf rund 2,7 Millionen Euro, damit um 400 000 Euro mehr als veranschlagt.

Im Brückenbereich mussten Autofahrer bisher mit nur zwei Fahrspuren auskommen. Seit kurzem läuft der Verkehr in Richtung Süden wieder auf drei Fahrstreifen. Auch Richtung Lübeck soll das Nadelöhr in wenigen Tagen verschwunden sein, sobald die gelbfarbenen Markierungsstreifen entfernt sind. Nach den Worten von Jens Sommerburg wird dann auch das Tempolimit wieder aufgehoben.

 mt

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