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Stormarn Der Boom geht weiter: Das Gewerbegebiet wächst
Lokales Stormarn Der Boom geht weiter: Das Gewerbegebiet wächst
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12:16 19.05.2017
Ronald Wilde, Detlev Hinselmann und Michael Sarach (v. l.) beim ersten Spatenstich. Quelle: Bettina Albrod

Im Ahrensburger Gewerbegebiet Beimoor-Süd hat mit dem ersten Spatenstich die Erschließung von 21,3 Hektar zusätzlichem Gewerbegebiet begonnen. Zusammen mit den 174 Hektar des bereits bestehenden Gewerbegebiets mache das Ahrensburg zu einem der größten und bedeutendsten Gewerbestandorte in Schleswig-Holstein, so Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS), die das Gelände vermarktet.

„Das bedeutet, dass Stormarn-Mitte jetzt stadtnah wieder freie Gewerbeflächen anzubieten hat“, sagt Hinselmann, „generell herrscht Flächenknappheit in Stormarn.“ Dass die Flächen begehrt sind, beweist auch die hohe Nachfrage: „Knapp 70 Interessenten haben sich schon bei uns gemeldet“, sagt Georg Frank von der WAS, „das Gewerbegebiet wird sehr gut angenommen. Viele haben schon darauf gewartet.“

Darunter, so Ahrensburgs Bürgermeister Michael Sarach, seien auch viele Gewerbetreibende aus Ahrensburg, die die Gelegenheit nutzen wollten, um sich zu vergrößern. Aber auch aus anderen Bundesländern seien Interessenten dabei, ergänzt Hinselmann. „Das Gewerbegebiet liegt nicht direkt an der Autobahn“, sagt Hinselmann, „deshalb ist es für Logistik-Unternehmen nicht interessant.“ Die sollten sich hier auch nicht ansiedeln, sondern Dienstleister und produzierendes Gewerbe. Die Größe der Parzellen ergibt sich dann durch die Vergabe der einzelnen Flächen je nach Bedarf.

Mit dem ersten Spatenstich wird zunächst eine Baustraße eröffnet, ehe ein Kreisel als Anbindung des Gewerbegebiets vom Beimoorweg aus entsteht. Ab Mai 2018 sollen die ersten Hochbauten starten, im darauf folgenden Winter könnten die ersten Gewerbe einziehen. Die WAS hatte 2015 die Flächen im Gewerbegebiet von der Stadt Ahrensburg gekauft und wurde mit der Erschließung und Vermarktung beauftragt. „Wir sehen in der Weiterentwicklung des Gewerbegebietes großes Potenzial, weitere gute Unternehmen nach Ahrensburg zu holen“, sagt Hinselmann, der die Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung lobt. Dabei solle dem Wunsch der Stadt gefolgt werden, auch das Gesamtbild ansprechend zu gestalten.

Nach einer europaweiten Ausschreibung wird zunächst mit dem Bau von Kanälen und Straßen sowie dem Verlegen der Leitungen begonnen. „Dafür bewegen wir 100 000 Kubikmeter Erde, verlegen 5000 Meter Leitungen und 20000 Quadratmeter Asphalt“, ergänzt Bernhard Hebbelmann, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma.

Die WAS ist derzeit an zwölf verschiedenen Standorten in Stormarn im Vertrieb von Gewerbeflächen aktiv, vier weitere Gewerbe-Gebiete werden in Barsbüttel, Stapelfeld, Trittau und Hammoor gerade neu entwickelt. In Hammoor widersprechen die Planungen denen des Landes, das die Fläche, die Gewerbegebiet werden soll, als Windeignungsfläche ausgewiesen hat. „Bis 30. Juni werden wir eine Stellungnahme dagegen ablegen“, kündigt Hinselmann an. „Die Fläche liegt am Kreuzungspunkt der A 1 und der A 21, damit ist der Nutzen eines Gewerbegebiets für die Region und die Gemeinde erheblich höher als es ein Windpark wäre.“

 Bettina Albrod

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