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Stormarn Deutsch lernen dank der Hahnheider Lions
Lokales Stormarn Deutsch lernen dank der Hahnheider Lions
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20:43 04.10.2016
Ulrike Rohde unterrichtet an der VHS in Trittau Flüchtlinge in Kursen, die der Lions-Club durch Spenden finanziert hat. Quelle: K. Kuhlmann-Schultz

. „We serve“ oder übersetzt „wir dienen“ lautet das Motto der Lions-Club-Mitglieder. Das bedeutet, sie stellen den Dienst am Nächsten über den persönlichen Profit. Auch der Lions-Clubs Hahnheide Trittau hat dieses Motto wieder mit Leben gefüllt.

Nach dem Drachenbootrennen in Lütjensee im vergangenen Jahr spendeten die Lions 5000 Euro, damit die Gemeinde Trittau damit Sprachkurse finanzieren kann. Das Geld wurde dringend gebraucht und ist mittlerweile verbraucht. Kurse wurden finanziert, für die Menschen, die eine gute Bleibeperspektive haben und noch nicht in Integrationskursen sind. Aber auch für Menschen, deren Bleibeperspektive nicht so gut ist. „Wir haben Menschen aus Afghanistan, die Deutsch lernen wollen“, erklärt die Leiterin der Volkshochschule (VHS), Petra Luck, die die Kurse anbietet. In erster Linie versuche die VHS öffentliche Mittel zu bekommen, beispielsweise für die so genannten Staff-Kurse, das Starterpaket für Flüchtlinge in Schleswig Holstein. Doch wenn – bei rückläufigen Flüchtlingszahlen passiert das jetzt – nicht mindestens 15 Personen pro Kursus zusammenkommen, kommen diese Kurse nicht zustande. „Beim letzten Angebot im September waren es nur 14 Personen, eine Person zu wenig.“ Damit aber diese Menschen trotzdem Deutsch lernen und sich im Alltag zurechtfinden können, wurde die Spende eingesetzt.

„Der Schritt, hier anzukommen, ist das Lernen der Sprache“, unterstreicht der Präsident der Lions, John Adam. Deshalb das Engagement seines Clubs. Dass das fruchtet, konnte er mit seinen Kollegen vor Ort beim Deutsch-Unterricht mit der pensionierten Lehrerin Ulrike Rohde sehen. Sie bringt ihren Schülern die Sprache bei. „Es geht gut, aber es ist mühsam“, erklärt sie. „Deutsch ist ein bisschen schwierig, aber ich möchte hier eine Zukunft haben, für meine Familie, meine Kinder und ich möchte arbeiten“, erzählt Schülerin Zikryat Albudah.

kks

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