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Stormarn Die Feuerwehr lag ihr am Herzen
Lokales Stormarn Die Feuerwehr lag ihr am Herzen
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18:13 28.05.2016
Kreiswehrführer Gerd Riemann überreichte Astrid Matern den Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes und die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft. Quelle: jeb

Sie hat mehrere Landräte in Stormarn kommen und gehen sehen, hat unter mehreren Landräten „gedient“. Jetzt wurde Astrid Matern, Leiterin des Fachdienstes 41 (öffentliche Sicherheit), nach mehr als 40 Jahren Dienstzeit beim Kreis Stormarn mit großem Bahnhof verabschiedet.

Matern feierte ihren Abschied in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Nütschau/Travenbrück. Knapp 100 Gäste waren ihrer Einladung gefolgt. Landrat Henning Görtz bedauerte in seinem Grußwort sehr, dass er nur kurz mit Astrid Matern zusammenarbeiten konnte. „Ich habe eigentlich nur Gutes von Ihnen gehört“, sagte Görtz. Immerhin gehöre sie ja mit einer mehr als 40 Jahre währenden Dienstzeit beim Kreis Stormarn schon zum Inventar. „Ich konnte in Ihrer Vita keine negativen Punkte finden. Das einzige, was sie in ihrer langen Dienstzeit nicht geschafft haben, war einen größeren gelben Sack in der Teeküche zu installieren“, sagte er schmunzelnd.

Wenn Matern jetzt die passive Zeit ihrer Altersteilzeit antrete, werde das aber wohl nicht so passiv sein, wie man es vom Wort her vermuten könnte. Sie habe ihre Tätigkeiten im Bereich „Soziales“ und „Öffentliche Sicherheit“ immer mit großer Leidenschaft ausgeübt und sich immer für ihre Kollegen eingesetzt. Es sei auch kein Geheimnis, dass ihr dabei die Feuerwehren sehr am Herzen gelegen hätten, so Görtz.

Das wurde noch deutlicher, als Kreiswehrführer Gerd Riemann das Wort ergriff. Er überreichte zunächst ein „Flachgeschenk“, für das die anwesenden Mitglieder des Kreisvorstandes zusammengelegt hatten.

Dann gab es für Astrid Matern den Ehrenteller des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn und schließlich überreichte ihr Riemann noch die Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft im Kreisfeuerwehrverband. Das hatten die Delegierten der jüngsten Kreisversammlung beschlossen.

„Ich bin zwar Hamburgerin und Hamburger nehmen keine Ehrungen an. Aber ich lebe seit mehr als 50 Jahren in Bad Oldesloe und fühle mich hier heimisch. Daher nehme ich diese Auszeichnung nicht nur sehr gern an und ich freue mich darüber ganz besonders“, sagte Matern sichtlich gerührt. Zum Schluss sangen ihr die Kollegen noch ein Abschiedsständchen.

jeb

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