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Stormarn Die Reinfelder und ihre Gäste feierten ein Super-Karpfenfest
Lokales Stormarn Die Reinfelder und ihre Gäste feierten ein Super-Karpfenfest
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20:23 02.09.2013
Der siebenjährige Marcim stand Zauberer Chris Brandes in nichts nach. Das Publikum war begeistert — vor allem von den Künsten des Jungen.

Drei Tage lang standen Karpfen und Herrenteich im Zeichen des Reinfelder Karpfenfestes, das mit Musik und Vorführungen durch Reinfelder Vereine für nahezu alle Altersgruppen Passendes zu bieten hatte. Dementsprechend positiv war das Urteil der Besucher, die das Fest und seine Organisatoren mit Lob überhäuften.

„Das war das beste Stadtfest seit vielen Jahren“, sagte Brigitte Rösler, die am Sonntag mit Ilse Bartscherer, Inge und Walter Sill sowie Rosemarie Poggenberg und Anita Hasselmann der Musik des Shantychors Neuengörs lauschte. Gemeinsam schunkelten die Frauen zu den maritimen Klängen.

„Auch am Freitag, das Feuerwerk war einfach herrlich. Das war so ein schöner Blick zur Badeanstalt“, lobte Ilse Bartscherer, die mit ihren Freundinnen bereits seit dem Gottesdienst auf dem Reinfelder Karpfenfest war.

Während sich auf dem Herrenteich noch zwölf Modellboote für das Blaue Band der Stadt Reinfeld gegen den Wind stemmten, sorgte der siebenjährige Marcim auf der Bühne für Verblüffung. Zauberer Chris Brandes hatte den Knirps auf die Bühne geholt, der durch seine Unbefangenheit schon nach kurzer Zeit dem Profi die Schau stahl. „Der Junge gehört doch bestimmt dazu“, sagte Marlies Reinke. So wie sie dachten viele der Zuschauer. Aber nein, Marcim war wirklich nur ein siebenjähriger Junge aus dem Publikum, der die Gabe hatte, die jungen und älteren Zuschauer zu verzaubern.

Bei der Modellboot-Regatta um das Blaue Band der Stadt Reinfeld hatte sich unterdessen Lukas Kell an die Spitze der zwölf Teilnehmer gesetzt. Ihm folgte auf Platz zwei Kilian Menzel. Platz drei belegte Julian Weidlich. Die drei 17-Jährigen hatten ihren Spaß beim Kampf mit den Windböen, die die Boote nicht nur auf die Seite drückten, sondern auch mit hoher Geschwindigkeit durch das Wasser trieben.

„Das waren sehr gute Windverhältnisse“, sagte Rolf Nieseln, Initiator der Modellboot-Regatta. Er freute sich, dass auch die Zuschauer erleben konnten, zu welchen Geschwindigkeiten die kleinen Boote fähig sind.

Der ein oder andere Schauer hatte nur für kurze Zeit die Feierlaune der Reinfelder getrübt, der auch ein Stromausfall nach einem großen Platzregen nichts anhaben konnte. „Auf der Bühne waren gerade die Trommler von Tymoanum. Die brauchten glücklicherweise keine Verstärker“, sagte Nicole Huss. Mit 25 weiteren freiwilligen Helfern hatten sie und Britta Lammert den Stand der Stadt im Griff und versorgten die Gäste mit dunklem Bier und alkoholfreien Getränken.

Erst zum Schluss des Karpfenfestes waren die dunklen Wolken nicht mehr aufzuhalten. Immer wieder regnete es, was die Band „Swing op the Deel“ nicht davon abhielt, für Stimmung zu sorgen. Auf Platt schnackte Rika Schütt mit den verbliebenen Reinfeldern und machte mit ihren „drei Jungs“ Späße — natürlich auch auf Platt. Als wieder einmal der Regen einsetzte, holte sie die Zuhörer nach vorne direkt an den Bühnenrand, wo das Bühnendach für ein bisschen Regenschutz sorgte.

Voll des Lobes über das Karpfenfest war auch Britta Lammert vom Kulturamt der Stadt: „Es war ein gelungenes und friedliches Fest mit guter Stimmung.“

Mit „LesArt“ geht‘s weiter
Nach dem Fest ist vor dem Fest, denn bereits vom 13. bis 22. September dürfen sich die Reinfelder mit „LesArt Reinfeld“ auf die nächste Veranstaltungsreihe freuen. Lesen, Lesungen und kreatives Schreiben stehen hierbei im Vordergrund. Zum Auftakt des zehntägigen Festivals gibt es einen Bücherflohmarkt in der Matthias-Claudius-Grundschule am Vormittag und eine Lesung am Abend. Das ausführliche Programm steht im Internet auf der Seite www.reinfeldkultur.de. pd

Petra Dreu

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