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Stormarn Die Schwimmhalle – „Bad Oldesloes Elbphilharmonie“
Lokales Stormarn Die Schwimmhalle – „Bad Oldesloes Elbphilharmonie“
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00:00 20.10.2012
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Stormarn

„Die politische Meinung in der Stadt ist sehr unterschiedlich.“Zur Zeit liege der Hebesatz bei der Gewerbesteuer bei 350 Prozentpunkten, vom Land gefordert würden jedoch 360 Prozentpunkte. Mit Mehreinnahmen von 385 000 Euro könnte die Stadt dann rechnen. „Es könnte sein, dass alles so bleibt“, verwies er mit dem Hinweis auf die Kommunalwahl 2013. Gleichwohl kann sich Bad Oldesloe über zu wenig Gewerbesteuer nicht beklagen. „Ich habe damals angefangen als Bürgermeister, da hatten wir acht Millionen Euro“, erinnerte sich der Verwaltungschef. Heute seien es 16. Das Aufkommen an Gewerbesteuer entwickele sich kontinuierlich weiter. Dirk Schmechel, neben seinem Bruder Björn und nach dem Rückzug von Seniorchef Gerd Schmechel einer der beiden Geschäftsführer des Transportunternehmens, fragte sich, was denn der Ladenflächenmanager für Bad Oldesloe tun würde, ob er schon aktiv sei. Fortschritte ließen sich in seinen Augen nicht erkennen. Die Innenstadt sei unattraktiv, Nachbarstädte wie Ahrensburg „gefallen einem ganz anders. Dort herrscht Vielfalt, das fehlt in Bad Oldesloe“, kritisierte Schmechel und schob hinterher: „Ist es normal, dass es mit der Schwimmhalle so lange dauert?“Die sei so etwas wie seine kleine persönliche Elbphilharmonie, versuchte es mit Tassilo von Bary mit Humor. Fakt sei, dass bei der Sanierung des alten Gebäudes immer wieder neue Probleme auftauchten. „Mit 6,2 Millionen Euro sind wir gestartet. Wo wir jetzt sind, weiß ich noch nicht.“ Der Verwaltungschef hofft, das Bad, das auf Grund eines entsprechenden Bürgerbegehrens saniert wird, im Frühjahr wieder eröffnen zu können. Die Innenstadtbelebung sei keine einfache Sache, so von Bary. „M&H steht leer“, die Baugenehmigung sei aber beantragt; und es stünde fest, dass C&A sowie die Drogeriekette dm im kommenden Jahr einziehen werden. „Die Verträge sind gemacht.“ Positiv sei die Entwicklung beim ehemaligen Kaufhaus am Markt: „Man kann erkennen, dass sich eine richtig schöne Fassade entwickelt.“ Neben den Schuhgeschäften Armbruster und Eggers zieht das Textilhaus Rohde ein. Und schräg gegenüber, der Dauerleerstand im ehemaligen Café am Markt? „Unser Ziel ist, eine vernünftige Gastronomie hineinzubekommen, zwei interessante Konzepte liegen gerade vor.“ Kerstin Kuhlmann-Schultz

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