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Stormarn Die Sportler im Hintertreffen
Lokales Stormarn Die Sportler im Hintertreffen
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21:15 19.11.2016
Von Uwe Krog

Das Gefühl der abgeebbten Freude über das teuer sanierte Schwimmbad, wie eine Oldesloerin in dieser Woche formulierte, ist allerdings eines, das die Oldesloer Schwimmer mit ihren Sportkollegen in Reinfeld teilen. Nur mit dem Unterschied, dass es in Reinfeld um den Sportplatz geht, an dem sie schon lange keine rechte Freude mehr haben. Während die Oldesloer wenigstens noch ein intaktes Stadion mit einer schnellen Kunststoffbahn haben, beklagen sie bei Preußen Reinfeld seit Jahren, dass ihre Laufbahn kaum noch nutzbar ist. Mit Bordmitteln können sie die Leichtathletik-Anlagen kaum noch nutzbar halten. Es ist in der Tat so, dass der Reinfelder Sport angesichts der vielen großen Vorhaben in den nächsten Jahren wohl zurückstehen muss. Die Stadt hat eben kein Geld mehr übrig. Doch was die Reinfelder Fußballer, die an ihrem bisherigen Standort gern einen Kunstrasen hätten, und die Leichtathleten so besonders ärgert, ist die Zögerlichkeit bei den Entscheidungen. Seit Jahren wird das Thema Sportplatzsanierung auf die lange Bank geschoben. Es werden Arbeitsgruppen gegründet, die keine Lösungen anbieten, es wird vertröstet. Jetzt ist dem Verein der Geduldsfaden gerissen. Er stellte ein Ultimatum bis nächsten März, an dem er eine Lösung präsentiert haben will. Recht so.

LN

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