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Doch kein Zaun um den Kunstrasenplatz auf dem Exer

Bad Oldesloe Doch kein Zaun um den Kunstrasenplatz auf dem Exer

Oldesloes SPD nutzt Debatte um Nachtragshaushalt zur Klärung und setzt Antrag durch.

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Auf dem Exer wird‘s grün: Eine Baufirma verlegt derzeit den Kunstrasen, gestern wurden zudem die ersten Pfosten für die Ballfangzäune eingesetzt.

Quelle: Foto: mc

Bad Oldesloe. Alles zurück auf Anfang: Der Oldesloer SPD ist es auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung gelungen, den ursprünglichen Plan für den Kunstrasenplatz auf dem Exer wieder durchzusetzen. Demnach ist der jüngste Beschluss vom 9. September, den Kunstrasensportplatz doch einzuzäunen, wieder vom Tisch. Damals hatten die Freien Bürger für Bad Oldesloe (FBO) die Diskussion wieder angefacht. Sie wollten — mit Unterstützung der CDU — den teuren Platz durch eine Umzäunung vor Vandalismus schützen.

Geschickt hatte die SPD am Montagabend einen entsprechenden Antrag im Rahmen der Beratungen zum Nachtragshaushalt 2013 untergebracht. „Die SPD stellt den Antrag, die Einzäunung des Kunstrasenplatzes rauszunehmen“, formulierte die Fraktionschefin Maria Herrmann. Sie erinnerte noch einmal an den ursprünglichen Beschluss, ein Jahr lang den Kunstrasenplatz ohne Einzäunung bespielen zu lassen und am Ende Bilanz zu ziehen. „Dass diese Vereinbarung gebrochen wurde, ist nicht ganz fair. Auch der Verwaltung gegenüber nicht.“ An Beschlüsse, die gefasst worden seinen, müsse man sich halten.

„Wir haben uns damals für den Zaun ausgesprochen“, ging der Fraktionschef der CDU, Horst Möller, noch einmal in die Geschichte zurück. „Auch wenn wir es anders wollten. Aber wir haben keine Mehrheit gehabt und wollten nicht, dass das Projekt den Bach runtergeht.“ Und dann sei der Antrag von der FBO gekommen. Deshalb werde die CDU jetzt gegen den Antrag der SPD stimmen.

„Ich kann ein bisschen Frau Herrmann verstehn“, sprang Wolfgang Schmidt (FBO) der SPD—Fraktionschefin bei. „Wir fassen einen Beschluss durch die Stadtverordnetenversammlung und dann fangen wir wieder von vorne an.“ Vereinbarungen müsste man einhalten, damit verlässlich gearbeitet werden könne. Mit der Einzäunung kann sich Schmidt nicht anfreunden, auch wenn das Thema durch seine Fraktion wieder auf den Tisch gekommen ist: „Wir haben doch um das Risiko gewusst. Mit einem Zaun und einer Schließanlage ist es kein Platz mehr für jeden. Es ist doch kein forensischer Sicherheitstrakt, der Platz muss offen bleiben für die Allgemeinheit.“ Schmidt hat sich dann bei der Abstimmung über den SPD-Antrag enthalten. Im Gegensatz zu seinen Fraktionskollegen, die gemeinsam mit der CDU gegen den SPD-Antrag gestimmt haben. Doch es reichte nicht für sie. Mit 13 zu neun Stimmen plus Schmidts Enthaltung wurde der SPD-Antrag angenommen, und der Zaun fliegt aus dem Nachtragshaushalt raus. Auf die Einzäunung des Platzes wird also im ersten Jahr verzichtet — wie ursprünglich beschlossen. Das schmeckt auch Wilfried Janson, dem Chef der Grünen. Er spricht von Vertrauen, dass er der Bevölkerung entgegenbringt. Und davon, dass ein Zaun städtebaulich auf dem Exer gar nicht passe.

Stadt kauft neues Löschfahrzeug für die Ortswehr Bad Oldesloe
Die Stadt Bad Oldesloe kauft ein neues Hilfsleistungslöschfahrzeug (HLF 20). Der Beschluss, für die Ortswehr Bad Oldesloe das HLF 20 zu beschaffen, fiel in der Stadtverordnetenversammlung einstimmig. „Eigentlich sollte das Fahrzeug schon 2013 angeschafft werden, das hat aus organisatorischen Gründen nicht geklappt“, erklärte die Vorsitzende des Finanzausschusses, Birgit Reichardt-Mewes (CDU). Dieser hatte sich auf seiner jüngsten Sitzung bereits einstimmig dafür ausgesprochen. Die bisher eingeplanten Haushaltsmittel von 350 000 Euro reichen jetzt aber nicht mehr aus. Um 40 000 Euro wird der Wagen laut Ausschreibung teurer. Für die Politik kein Problem. Das Fahrzeug kann jetzt bestellt werden.
Nachtragshaushalt 2013
Die erste Nachtragshaushaltsatzung wurde jetzt von den Oldesloer Stadtverordneten verabschiedet. Der Haushalt vermindert sich um 86 100 Euro auf 46 648 300 47 Millionen Euro. Die Politik entschied über die Verlagerung von Haushaltmitteln in Folgejahre oder strich Projekte, wie — erst einmal — die Einzäunung des Kunstrasenplatzes. Oder auch die Fahrradparkanlage am Bahnhof, die, ebenso wie die Mittel für den Sportplatz Poggenbreden, in das kommende Jahr geschoben wird. Für das Café am Markt wurden mehr Mittel eingestellt, dafür konnte der Zuschuss für den Kindergarten St. Vicelin gestrichen werden, da die Maßnahme auf andere Art finanziert wird.
Stadtverordnete entscheiden sich für Vorkaufsrechtsatzung
Die Stadtverordneten haben für Teile des Gebietes Breslauer Straße (die Nummern 2 bis 16) und Königsberger Straße (die Nummern 3 bis 5) jetzt eine Vorkaufsrechtssatzung erlassen.

Grund für diesen Erlass ist die Tatsache, dass es seit dem Umzug der Kindertagesstätte Luftballon in die Klaus-Groth-Schule einen zusätzlichen Bedarf an Außenspielfläche auf dem Gelände der Schule gibt. Und nicht nur das: „Es gibt auch ein Problem mit der Nachbarschaft“, erklärte die Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses, Maria Herrmann (SPD) den Stadtverordneten. Ein Problem wegen Lärmbelästigung. „Wir sollten, wenn die Situation sich bietet, ein Grundstück zu kaufen, gewappnet sein“, sagte sie. kks

kks K. Kuhlmann-Schultz

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