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Stormarn E-Highway bei Reinfeld: Im März geht es los
Lokales Stormarn E-Highway bei Reinfeld: Im März geht es los
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20:32 07.12.2017
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Reinfeld/Kiel

Im Frühjahr geht es los: „Nach Beendigung der EU-weiten Ausschreibung im September werden aktuell noch Verhandlungsgespräche mit den Bietern geführt“, teilte das Kieler Verkehrsministerium am Donnerstag auf LN-Anfrage mit. Bis Mitte Dezember folge dann die Aufforderung zu finalen Angeboten für den Bau der sechs Kilometer langen Strom-Autobahntrasse entlang der A

1.

Die Auftragserteilung für das bundesweite Pilotprojekt soll laut Landesverkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) bis Februar 2018 erfolgen, der Baubeginn dann im März sein. Das Bundesverkehrsministerium finanziert das Vorzeigeprojekt für umweltfreundlichen Lkw-Verkehr mit 14 Millionen Euro. Erstmals war das Projekt im Frühjahr bekannt geworden.

Die Oberleitung wird in jeder Fahrtrichtung über der rechten Fahrspur hängen, auf jeweils gut sechs Kilometern zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Kreuz Lübeck. Spezielle Hybrid- Lkw können am Beginn der Strecke in voller Fahrt per Knopfdruck einen Stromabnehmer ausfahren und dann ihren Dieselmotor abschalten. Am Ende der Strecke werde der Abnehmer wieder eingezogen. Das System arbeite ähnlich dem der Straßenbahnen mit einer Spannung von 600 Volt. Gespeist werden soll es mit Windstrom. Die Reinfelder Spedition Bode ist der erste Projektpartner und will mit zunächst zwei Lkw im Pendelverkehr zwischen ihrem Kühlhaus in Reinfeld und dem 25 Kilometer entfernten Lübecker Hafen den Probebetrieb starten. Das ist bereits für Ende 2018 geplant.

Ziel ist es, die Strecke komplett im Batteriebetrieb zu befahren, ohne dass die Fahrzeuge die Luft durch Dieselabgase belasten. Alle 60 Meter werde bis dahin entlang der A 1 ein zwölf Meter langer Strommast mit einem ebenso langen Ausleger stehen, heißt es aus dem Kieler Verkehrsministerium. Die Fahrdrähte hängen in gut fünf Metern Höhe – Pkw- oder anderer Verkehr werde dadurch nicht beeinträchtigt. Die Projektauswertung ist bis 2021 geplant. Die betroffene Strecke wird täglich von 63000 Autos und 9000 Lastwagen befahren.

LN

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