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Ein Mensch, der sich einsetzt

Bargteheide Ein Mensch, der sich einsetzt

Henning Görtz schätzt das Stormarner Modell und will es weiter pflegen.

Bargteheide. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Henning Görtz (49) bringt jede Menge Verwaltungserfahrung mit. Seit 1. Dezember 2008 ist er Bürgermeister der Stadt Bargteheide. Zuvor war der Christdemokrat unter anderem Stabsleiter im Finanzministerium unter Minister Rainer Wiegard.

„Ich freue mich auf das neue Amt. Die Verwaltung ist gut aufgestellt, damit kann man sich als Landrat auf die Verwaltung, auf die Kollegen verlassen“, erklärt Görtz. Zudem, führt der Bargteheider weiter aus, „hat der Kreis viel Potenzial, sich weiter zu entwickeln. Den Gemeinden in Stormarn geht es gut, den Menschen auch“. Er schätzt die Art, wie Politik und Verwaltung miteinander umgehen, wie sie zusammenarbeiten. Sein Stichwort dazu lautet „Stormarner Modell“. „Das funktioniert gut, das macht Spaß. Es gibt Kreise, die nicht mit den Gemeinden auf Augenhöhe sind. Da sind die Gemeinden Bittsteller.“

Görtz hat großen Respekt davor, Nachfolger von Klaus Plöger zu sein, der immerhin 18 Jahre Landrat war. „Ich werde ihm aber nicht nacheifern, ich mache das nicht alles so, wie er es gemacht hat.“ Er will eigene Akzente setzen. Aber genauso wie Plöger ist ihm daran gelegen, gemeinsam mit allen für den Kreis zu agieren. „Klaus Plöger hat es als SPD-Mann geschafft, alle zu einen. Das haben wir in Bargteheide auch geschafft und das möchte ich auch im Kreis zeigen.“

Das passt zum Bild, das Görtz vermittelt. Ein Mensch, der sich einsetzt. Keiner, der das für seine eigene Oberflächenvergrößerung braucht. Ein Mensch, der Klassen- und Schulsprecher war, der bürgerliches Mitglied bei der Bargteheider Stadtvertretung war, der Vorsitzender der Kommunalpolitschen Vereinigung Schleswig-Holstein der CDU ist.

Der Bargteheider Bürgermeister wechselt also die Seiten. Arbeitet in einem schuldenfreien Kreis. Arbeitet er jetzt daran, die Kreisumlage zu senken, wie die Bürgermeister es regelmäßig fordern? Na ja. „Der Kreis ist schuldenfrei, er soll sich so viel Geld nehmen, wie er braucht. Und man muss sehen, wie man die Kommunen in die Lage versetzen kann, dass sie ihre Sachen machen können“, gibt er schon einmal die Marschrichtung vor.

kks

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