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Stormarn Ein Merkzettel für den Bürgermeister
Lokales Stormarn Ein Merkzettel für den Bürgermeister
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19:14 31.05.2018
Alles aufgeschrieben: Jörg Lembke mit dem Merkzettel. Zu dem Treffen war auch die künftige Bürgerworthalterin Hildegard Pontow (r.) gekommen.
Bad Oldesloe

Eine Anwohnerin überreichte dem Bürgermeister einen Merkzettel, auf dem die wichtigsten Themen notiert waren. „Man weiß ja, wie Verwaltung funktioniert. Da ist es schon besser, gleich etwas Schriftliches zu haben“, hieß es beim Treffen mit rund 20 Bürgern an der Kreuzung Parkstraße/Tulpenweg. Mit dabei waren unter anderem die designierte Bürgerworthalterin Hildegard Pontow (CDU) und der SPD-Fraktionsvorsitzende Björn Wahnfried.

Sauberkeit der Straßen, Sanierung von Asphaltbelägen, Pflege der Grünanlagen und Autos, die trotz eines Verbotes auf Fußgängerwegen fahren: Bürgermeister Jörg Lembke wurde während seiner Ortsteilbegehung in der Oldesloer Blumensiedlung mit den Nöten der Bürger konfrontiert.

Treffen mit Bürgern

Zwei weitere Ortsteilbegehungen in Bad Oldesloe mit Bürgemeister Jörg Lembke sind noch geplant: am Donnerstag, 28. Juni: Treffpunkt Parkplatz Masurenwegschule; am Donnerstag, 19. Juli: Treffpunkt Spielplatz Hebbelstraße. Die Treffen beginnen um 17 Uhr.

Jörg Lembke und Bauamtsleiter Thilo Scheuber trafen vor Ort auf Fahrrädern ein – und das Thema Verkehr stand auch auf der Agenda. Kritisiert wurde, dass Autos immer wieder in die eigentlich nur Passanten vorbehaltenen Nebenstraßen führen. Dabei komme es zu gefährlichen Begegnungen mit Fußgängern, auch Kinder könnten nicht ungestört spielen. Angeregt wurde, die Zufahrten zu diesen Bereichen mit Absperrpfosten zu verhindern. An der Parkstraße, so ein weiterer Hinweis, komme es zunehmend zu Problemen mit abgestellten Fahrzeugen. Deshalb sollte es weitere Halte- und Parkverbote geben. Dies sei grundsätzlich mögliche, stellte der Bürgermeister fest. Allerdings würde es dann auch weniger Flächen für Autos von Besuchern geben.

Anlieger befürchteten, dass sich der Zustand der Parkstraße weiter verschlechtert. Die Oberfläche weise bereits etliche Querrisse auf, in denen mittlerweile Pflanzen wüchsen. Auch die Siele seien teilweise abgesackt – hier könnte mit wenig Aufwand vom Bauhof Abhilfe geschaffen werden. In der Blumensiedlung werden Straßen auch von Anliegern selbst gereinigt – sie brauchen deshalb keine Gebühren zu zahlen. „Wir achten darauf, dass unsere Straßen stets sauber sind. Doch das trifft nicht immer für die öffentlichen Flächen zu, die von der Stadt gereinigt werden müssen“, sagte ein Anwohner. In diesem Zusammenhang wurde der Vorschlag unterbreitet, die Straßenreinigung auf einmal pro Woche auszuweiten – statt aktuell nur alle vier Wochen. Zusätzliche Aktivitäten verursachten allerdings auch deutlich höhere Kosten für die Bürger, gab Jörg Lembke zu bedenken.

Das Thema Sauberkeit in der Stadt soll nach seinen Worten im Oldesloer Hauptausschuss beraten werden: „Von der Verwaltung wird der Vorschlag kommen, Abfalleimer im dreistelligen Bereich aufstellen zu lassen.“ Damit könne es vermutlich einen Behälter an fast jeder Sitzbank geben. „Und wenn die Abfalleimer da sind, dann werden sie auch genutzt“, zeigte sich der Bürgermeister überzeugt.

Wert legte eine Anliegerin auf die Verbesserung der Straßenbeleuchtung am Poggenseer Weg: „Im Winter ist es bereits gegen 18 Uhr zu dunkel.“ Und am Wendum seien die Straßenlampen so eingestellt, dass sie Bäume beleuchteten – nicht jedoch den Fußweg. Jörg Lembke wies darauf hin, dass in den kommenden drei Jahren eine Ausstattung mit LED-Beleuchtung in der Stadt geplant sei. Schon jetzt würden einzelne Lampen dafür ausgetauscht.

Während eines Rundganges durch die Blumensiedlung regten Bürger an, den Pflegezustand in den öffentlichen Grünanlagen zu verbessern. Schäden, die von einem Herbststurm angerichtet wurden, seien erst jetzt beseitigt worden. Auch abgestorbene Bäume stünden noch in den Parkanlagen.

Michael Thormählen

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