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Stormarn Ein Stück Afrika in Bad Oldesloe
Lokales Stormarn Ein Stück Afrika in Bad Oldesloe
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18:25 09.04.2016
Der Ahrensburger Musiker Mahamoudou Tapsoba (l.) untermalte spontan den Afrika-Abend in der Galerie mit seiner Musik. Quelle: Petra Dreu

Durch einen Bericht in den Lübecker Nachrichten wurden die Organisatoren des Afrika-Abends der Oldesloer Galerie BOart auf den Ahrensburger Musiker, Schauspieler und Choreografen Mahamoudou Tapsoba aufmerksam. „Weil er aus Burkina Faso, einem Nachbarland von Benin stammt, passte er einfach hervorragend zu unserem Themenabend, den wir dem Journalisten und Filmemacher Wolfgang Kwiattek zu verdanken haben“, ist Michaela Wendland, Mitinitiatorin der Galerie, begeistert. So spontan wie die Kontaktaufnahme war, so spontan sagte der Musiker zu, der in Kwiattek einen weiteren Kenner und Fan Westafrikas fand.

Beide ergänzten sich auf Anhieb und brutzelten in der kleinen Küche, um die Gäste mit afrikanischen Leckereien zu überraschen. Frittierte Bananen gehörten ebenso dazu wie Mangold-Gemüse, Hühnchen mit Reis und Maniok. „Seit zwei Tagen ist Afrika in Bad Oldesloe“, sagte Kwiattek, der die Gäste mit den Bräuchen seiner Wahlheimat bekannt machte. Zur Begrüßung gibt es Wasser, und weil Benin der Inbegriff für Voodoo-Zauber ist, durfte auch in der Galerie ein Fetisch nicht fehlen.

In seinem Film „Ça va Benin?“ zeigte Wolfgang Kwiattek das Leben auf den Dörfern, im letzten Drittel das Leben in seinem Dorf, in dem er sich mit fünf Familien zusammengetan hat und Studienreisen organisiert. In den nächsten Jahren will er ganz in das afrikanische Dorf ziehen. „In Deutschland bin ich so vielen Ängsten ausgesetzt. Angst, zu spät zu kommen, nicht zu genügen, kein Geld zu haben.

Das bin ich satt. Ich will Menschen treffen“, sagt Kwiattek, der in der ganzen Welt zahlreiche Dokumentationen für das ZDF und das Bayrische Fernsehen gedreht hat. In Benin ist er hängen geblieben — nicht zuletzt wegen der Menschen, deren Kreativität und Spiritualität.

Von pd

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