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Ein tierisch sympathisches Dorf

Schadehorn Ein tierisch sympathisches Dorf

Hühner, Pfauen, Schafe und Pferde tragen zur Entspannung nach Feierabend bei.

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Gerecht soll es zugehen bei der Fütterung. Melina (10) achtet darauf, dass alle Hühner gleichviel abbekommen. Simone Wiggers schaut ihr zu.

Schadehorn. Auf dem Hof der Wiggers gackert und gluckt es in einer Tour. Ein porzellanfarbener Sussexhahn stürmt im Wettlauf mit der restlichen Hühnerschar herbei, als Melina (10) mit der Futterdose rappelt. Gierig picken sie dem Mädchen das Futter aus den Händen. Von weitem beäugt ein Pfau das Geschehen. Erst nach längerem Zögern traut er sich näher.

„Er fühlt sich jetzt nicht so toll, weil er seine Schwanzfedern in der Mauser verloren hat. Wenn wir einen Pickel im Gesicht haben, mögen wir uns ja auch nicht so präsentieren“, erklärt Simone Witters (51) die Zurückhaltung des Vogels. Sie ist mit Schweinen, Puten, Kühen, Kaninchen und anderen Tieren aufgewachsen. Anders als ihre Eltern betreibt sie keine Landwirtschaft, sondern eher einen kleinen Zoo. Um anderen Menschen, in erster Linie aber Kindern, Einblicke ins Landleben zu geben, hat sie einen Kurs in Bauernhofpädagogik absolviert. „Bei uns kann man das Leben mit Tieren genießen.

Die Pferde betüddeln und einfach mal abschalten“, sagt die alt eingesessene Schadehornerin.

Tierfreunde gibt es im Dorf übrigens zur Genüge. Seine ersten beiden Weißköpfe etwa bekam Friedrich Gütte vor 47 Jahren geschenkt. Daraus ist inzwischen eine florierende Hobby-Zucht entstanden. Bei der Pflege der Fleischschafe hilft ihm Enkelin Alina (20). Einmal im Jahr fahren die beiden mit ausgewählten Tieren zur Auktion nach Husum. „Die Weißköpfe gehören zu den ältesten Schafsrassen, die auch gern zur Deichpflege eingesetzt wird“, sagt die junge Frau.

Ihre Cousine ist gewissermaßen auf den Hund beziehungsweise zwei Hunde gekommen. Mit ihrem neunjährigen Australian Shepherd und einem noch jungen belgischen Schäferhund engagiert sich Franziska Gütte bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Stormarn. Im Team werden die drei alarmiert, um vermisste Personen aufzuspüren und zu retten. Oft sind auch Suchteams von ASB, DRK und den Johannitern dabei.

LN

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