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Stormarn Erstes Heimspiel der Oldesloer Bühne
Lokales Stormarn Erstes Heimspiel der Oldesloer Bühne
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21:12 26.09.2016
Wer wird sich denn schon wieder streiten: Heike Gerken (mit Hut) versucht Vanessa Sacharow und Heiko Vosgerau zu trennen. Fotos Susanna Fofana
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Bad Oldesloe

Es ist nicht nur die Premiere der neuen Komödie, sondern zugleich die allererste Aufführung der Oldesloer Bühne an ihrem neuen festen Spielort mit der Theaterwerkstatt um die Ecke. „Wir spielen jetzt nur noch hier im KuB“, bestätigt Theatervereins-Vorsitzende Heike Gräpel. Die Tournee wurde gestrichen.

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Das Publikum feierte begeistert die Premiere von „Irren ist männlich“ im KuB – Tourneen wurden gestrichen.

Dafür stehen jetzt mehr Heimspiele auf dem Spielplan. Das liegt auch an den Platzmöglichkeiten im KuB. „140 Stühle wurden aufgebaut. Mehr geht nicht“, betont Gräpel. Und so sind für „Irren ist männlich“ noch weitere acht Vorstellungen bis zum 30. Oktober geplant. Gräpel: „Der Vorverkauf für die anderen Vorstellungen läuft gut.“

Der Vorsitzenden gefällt die Atmosphäre im neuen KuB: „Sie ist fast familiär, wie in einem Stubentheater.“Regisseur Zimmermann ergänzt: „Die Premiere hat dem Publikum gefallen. Mehr kann man sich nicht wünschen.“ Erst am Premierentag konnte die Crew der Oldesloer Bühne die Kulisse aufbauen, die Technik ausprobieren. Dazu musste jeder Schritt sitzen, damit niemand den empfindlichen Wänden zu nahe kommt. „Die Größe der Bühne ist in etwa die der Probenbühne in der Theaterwerkstatt“, sagt Zimmermann.

Pünktlich zur Premiere erhielt die Oldesloer Bühne ein Grußwort von Almudena Paso, der Tochter des verstorbenen spanischen Autors Alfonso Paso. „Mein Vater war mein Held“, schreibt sie. Er wäre sehr stolz auf die Auswahl seines Stückes gewesen.

„Der Autor ist ein Profi gewesen“, hat auch Hauptdarsteller Heiko Vosgerau in seiner „sehr schönen Rolle“ mit besonders viel Text festgestellt. Die schwierigsten Passagen habe der Autor an den Anfang seiner Komödie gestellt. „Mir gefällt das Stück gut. Besonders Heiko Vosgerau spielt seine schwierige Rolle klasse“, findet Max Schomann, der die Premiere mit Ehefrau Birgit besucht.

Auch die Oldesloerin Gerda Ehlert ist begeistert vom Stück. „Ich finde es toll. Die Schauspieler sind gut. Es ist auch gut zu verstehen. Super.“Ihre Freundin Helga Krämer sagt: „Die schauspielerische Leistung finde ich gut. Nur die Rolle der jungen Frau ist übertrieben.“ Ilse Fischer gefällt die Komödie auch: „Sie ist sehr nett. Der Raum ist sehr angenehm. Das Stück hat sehr viel Text, der überzeugend dargeboten wird. Ich freue mich sehr, dass Bad Oldesloe so ein Veranstaltungszentrum hat.“

Mit Sprüchen wie „Bleib doch mal ganz locker, Alter“ oder „Ich habe keinen Bock auf Spießerscheiße“bringt Vanessa Sacharow als unbequeme Schwiegertochter das Publikum immer wieder zum Lachen. Und der Regisseur hofft, dass die gleich drei Aufführungen am kommenden Wochenende genauso gut ’rüberkommen und „ein Selbstgänger“ werden.

Noch acht Vorstellungen

Im 50. Jubiläumsjahr hat die Oldesloer Bühne endlich ein richtiges Zuhause mit eigener Bühnenwerkstatt und festem Saal.

Die Komödie „Irren ist männlich“ ist noch am 30. September, sowie 1., 2., 7., 8., 9., 29. und 30. Oktober zu sehen. Sonntags um 18 Uhr, an den anderen Spieltagen um 20 Uhr.

Die Karten kosten im Vorverkauf 10, bei Reservierung und an der Abendkasse 13 Euro. Infos: www.oldesloerbuehne.de

 Susanna Fofana

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