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Ertrunkener Zweijähriger: Kein Ermittlungsverfahren gegen die Betreuer

Hoisdorf/Lübeck Ertrunkener Zweijähriger: Kein Ermittlungsverfahren gegen die Betreuer

Ein zwei Jahre alter Junge ist am 18. Juli 2016 in einem Teich auf dem Gelände eines Jugendheims am Moorweg in Hoisdorf ertrunken. Jetzt hat die Lübecker Staatsanwaltschaft unter dem Aktenzeichen AZ 705 UJs 25119/16 entschieden, von einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Betreuer oder das Jugendheim abzusehen.

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Zwei Stunden lang hatte damals ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdiensten und einer Hundestaffel nach dem Kind gesucht.

Quelle: jeb

Hoisdorf/Lübeck . Zwei Stunden lang hatte damals ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdiensten und einer Hundestaffel nach dem Kind gesucht.

Feuerwehrleute fanden den Jungen dann leblos im Wasser. Der damals Zweijährige war offenbar in einem unbeobachteten Moment vom Fußballspielen weggelaufen, hin zum Teich. Am Ufer, bedeckt von Entenflott, haben ihn dann um 20.06 Uhr Feuerwehrmänner gefunden. Sie hatten noch einmal das Ufer abgesucht, waren mit einer Wathose im Wasser, um im Ufergürtel speziell auch im Wasser zu suchen. Feuerwehrmänner und eine Rettungswagenbesatzung versuchten, den kleinen Jungen noch zu reanimieren.

Ein herbeigerufener Notarzt konnte später nur noch den Tod des Kindes feststellen.

 „Die Rechtsanwältin der Eltern hat nun Beschwerde gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft eingelegt“, bestätigt Oberstaatsanwältin Ulla Hingst auf LN-Nachfrage. „Wenn die Beschwerdebegründung bei der Staatsanwaltschaft vorliegt, wird der zuständige Dezernent seine Entscheidung an Hand des Beschwerdevortrags überprüfen“, so Hingst weiter.Sollte er aufgrund des Beschwerdevortrags weiteren Ermittlungsbedarf sehen, werde er die Ermittlungen selbstverständlich wieder aufnehmen. Sollte die Beschwerde der Eltern aber nicht überzeugen, werde er die Akte an den Generalstaatsanwalt weiterleiten, der dann als Dienstvorgesetzte Stelle die Entscheidung der Lübecker Staatsanwaltschaft überprüfen werde, erklärt die Oberstaatsanwältin.

jeb

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