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20:35 10.01.2018
Landrat Henning Görtz und WAS-Chef Detlev Hinselmann sind zufrieden mit der Entwicklung Stormarns. Quelle: Foto: Sf
Bad Oldesloe

„22 Verträge haben wir im vergangenen Jahr abgeschlossen, dabei sind rund 585 Arbeitsplätze neu entstanden oder durch betriebliche Maßnahmen gesichert worden“, sagt Hinselmann. „Uns liegen dabei vor allem kleine und mittelständische Betriebe am Herzen. Auch sind wir nicht auf ein Gewerk spezialisiert, sondern streben eine große Bandbreite an“, führt Hinselmann aus, betont jedoch, dass es nicht darum gehe, Gewerbeflächen möglichst schnell zu erschließen oder zu veräußern, sondern die richtige Mischung für die verschiedenen Standorte zu finden.

26 Millionen Euro hat die Wirtschaft dabei für neun Dienstleistungs-, fünf Produkt-, fünf Großhandels- und drei Handwerksbetriebe im vergangenen Jahr für reine Hochbaumaßnahmen investiert. Seit Anfang 2017 läuft bereits die Erschließung für das Gelände Beimoor Süd in Ahrensburg. So gibt es inzwischen viele Interessenten und auch schon diverse Verhandlungen für das knapp 22 Hektar große Gebiet. „Vier Verträge sind zur Beurkundung bereits fertig, kommen also zeitnah zum Abschluss. Im Frühjahr sind dann schon die Hochbauarbeiten angedacht“, berichtet Hinselmann und betont: „Die Zusammenarbeit mit der Stadt Ahrensburg ist dabei sehr erfreulich.“

Gute Neuigkeiten gibt es auch für den Standort Bad Oldesloe. Bei dem als „Teichkoppel“ bekannten Projekt konnte die WAS jetzt einen kleinen Randstreifen an einen privaten Entwickler verkaufen, der dadurch Zugang zu seinem Grundstück erhält, was eine Erschließung und Vermarktung möglich macht. Nach langem Stillstand geht es also auch dort voran.

Stormarn als Randgebiet von Hamburg erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, so dass die WAS weiterhin dynamisch daran arbeitet, weitere Gewerbeflächen zu ermitteln und auszubauen und zu verdichten. „Es ist daher gut, wenn man immer wieder über den Tellerrand schaut und auch gemeinsame Projekte mit Hamburg anstrebt“, hebt Landrat Görtz positiv hervor. Selbst wenn sich Gespräche und Verhandlungen in dieser Richtung nicht immer als einfach herausstellen.

Hinselmann: „Erst kürzlich wurde die gemeinsame Zusammenarbeit zwischen Rahlstedt und Stapelfeld zum ,Interkommunalen Landübergreifenden Gewerbegebiet’ mit dem Letter of Intent besiegelt. Hier entwickelt die WAS auf Stormarner Seite einen hochwertigen Gewerbepark. Die Besonderheit liegt darin, dass flankierend zur Entwicklung der Gewerbeflächen ein Stationenkonzept, genannt ,Große Heide’, erarbeitet wird.“

Ein ganz wichtiges Thema ist für die WAS auch die „verkehrliche Infrastruktur“ im Kreis. Weil Stormarn – im Gegensatz zu vielen anderen Regionen – Bevölkerungszuwächse prognostiziert werden, hat die WAS ein Gutachten „BAB A1 Verkehrskonzept“ erstellen lassen vor dem Hintergrund, dass heute schon immense Engpässe an den Autobahnanschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld bestehen. „Gespräche mit Kiel werden jetzt auch im Hinblick auf die belastbaren Kosten aufgenommen“, erklärt Hinselmann, und Henning Görtz fügt hinzu: „Der Kreis hat für diese Maßnahme bereits 90 000 Euro eingeplant, das ist in etwa ein Viertel der Gesamtkosten.“ Ein entsprechendes Angebot liegt vor und Braak und Stapelfeld sind ebenfalls informiert, was da genau auf sie zukommt. „Ich bin zwar ein Realist, aber mit optimalem Einschlag glaube ich fest daran, dass der Verkehrsausbau kommt“, erklärt Detlev Hinselmann abschließend.

Im Zuge dieser ganzen Aktivitäten geht fast unter, dass die WAS 2017 ihren 60. Geburtstag gefeiert hat und der Kreis 150-jähriges Jubiläum hatte. „Da beide Erfolgsgeschichten sind, wurden beide auch entsprechend gebührend gefeiert“, erinnert sich der WAS-Geschäftsführer gern an die Aktivitäten. „Gerade das Miteinander nicht nur in unserem Team, sondern auch in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, den Investoren, unseren Kooperationspartnern sowie den Vertretern des Landes macht den Erfolg aus und in diesem Sinne macht die WAS auch 2018 weiter“, verspricht Hinselmann.

Von Sandra Freundt

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