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Stormarn Experten untersuchen Hünengrab
Lokales Stormarn Experten untersuchen Hünengrab
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20:40 05.08.2015
Von einigen großen Steinen haben sich kleinere Teile gelöst. Experten des Landesamtes wollen das Megalithgrab begutachten. Quelle: Thormählen
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Reinfeld

Noch will die Polizei in Reinfeld die Untersuchungen des Archäologischen Landesamtes abwarten, um möglicherweise nach unbekannten Tätern zu suchen, die an einem Hünengrab ein Feuer entzündeten.

Spaziergänger, die in dem Waldgelände „Neuer Hau“ unterwegs waren, hatten die Veränderungen an der rund 3000 Jahre alten Anlage entdeckt. Das auf etwa zwölf schweren Steinen errichtete Hünengrab steht auf einem kleinen Hügel und kann ganz bequem zu Fuß vom Herrenteich aus erreicht werden. Von der nahen Straße, an der auch ein Parkplatz liegt, führt ein kleiner Pfad zu der Anhöhe.

Als bisher gesichert gilt, so die Polizei, dass an dem Hünengrab ein Feuer entfacht worden ist. Ob es daraufhin zu Schäden an der Anlage gekommen ist, lasse sich noch nicht sagen. Dazu müssten die Untersuchungen durch die Archäologen abgewartet werden.

Die meistens als Hünengräber bezeichneten Anlagen gab es einst zahlreich in Norddeutschland, sie dienten mehr als Opfer- und Kultstätten, weil meistens keine Bestattungen in ihnen nachgewiesen werden konnten. Die tonnenschweren Findlinge wurde oft über mehrere Kilometer zusammengebracht. mt

LN

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