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Stormarn Filmemacher zeigt den Zauber Benins
Lokales Stormarn Filmemacher zeigt den Zauber Benins
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19:12 30.03.2016

Afrika — ein Kontinent der Armut, des Terrors, der Korruption und voller Primitivität? Antworten darauf gibt der Journalist und Filmemacher Wolfgang Kwiattek vom 5. bis 9. April in der Galerie BOart, Mühlenstraße 9-10, in Bad Oldesloe.

Gesichter Benins. Quelle: W. Kwiattek/hfr

Die Ausstellung ist kostenfrei und kann Dienstag bis Donnerstag von 11 bis 18 Uhr, Freitag von 15 bis 18 Uhr und am Sonnabend von 10 bis 14 Uhr besichtigt werden.

Dabei können die Besucher nicht nur die persönlichen Eindrücke Kwiatteks, die er während einer Auslands-Reportage im westafrikanischen Benin gesammelt hat, in Form von Fotos und dem Film „Ça va — Benin?“ kennenlernen. Zu einem Erlebnis dürften zwei Sonderveranstaltungen am 6. und 8. April werden: Mit landestypischen Speisen sollen sich die Teilnehmer Benin auf der Zunge zergehen lassen.

Kommen genug Teilnehmer zusammen, steht eine Voodoozeremonie auf dem Programm.

„Benin ist in Europa bisher ein eher gesichtsloses Land geblieben, das höchstens mit Voodoo in Verbindung gebracht wird. Voodoo ist dort Staatsreligion“, sagt Wolfgang Kwiattek, der drei Jahre lang mit seinem Kollegen Kay Hochsattel in Benin recherchiert und gefilmt hat.

Herausgekommen ist eine Dokumentation voller Kreativität, hoher sozialer Kompetenz, Spiritualität und eine dem Leben zugewandte Mentalität der Beniner. „Dort ist das Leben zu Hause“, sagt der Autor, dem aber eins nicht gelungen ist: „Selbst in diesem kleinen Land ist es unmöglich, dem typischen Afrika auf die Spur zu kommen. Alltag, Politik, Kultur, Spiritualität und Historie sind zu facettenreich, um Klischees zu bedienen.“

Weil Essen und Trinken als Hauptelement zum Voodoo gehören, sollen sich die Teilnehmer der Sonderveranstaltungen dem westafrikanischen Staat auch kulinarisch nähern und die Würze des Landes schmecken können. Da dafür Speisen zubereitet werden, ist eine Anmeldung erforderlich. Beide Veranstaltungen am Mittwoch, 6. April, und am Freitag, 8. April, beginnen jeweils um 17 Uhr. Kostenbeitrag: zwölf Euro. Anmeldungen in der Galerie oder per Mail unter info@galerie-boart.de.

Von pd

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