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Stormarn Fluglärm: „Gemeinsamer Kampf ist nötig“
Lokales Stormarn Fluglärm: „Gemeinsamer Kampf ist nötig“
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22:17 04.05.2015

Das betont Martin Mosel, Sprecher der BAW, vor dem Hintergrund von Klagen wegen zunehmenden Fluglärms aus Elmenhorst. Gleichzeitig stellt Mosel klar, dass nicht die erfolgreiche Bemühung der Initiative um einen längeren Anflugkorridor das Problem sei, sondern der Lärmverursacher Flughafen.

„Wichtig ist jetzt, dass eine transparente Diskussion über Fluglärmvermeidung stattfindet“, appelliert Mosel an alle. „Die Zeiten, in denen der Lärm nur infolge der aktuellen Beschwerdelage kurzfristig verschoben wurde, müssen endgültig der Vergangenheit angehören.“

Mehr als fünf Jahre habe es gedauert, bis der Kreis Stormarn in der Hamburger Fluglärmschutzkommission (FLSK) Mitglied werden durfte.

Zu verdanken hätten dies alle betroffenen Bürger dem Einsatz der Fluglärmschutzinitiative. Mit den Bürgermeistern Michael Sarach und Dr. Henning Görtz als Repräsentanten der beiden größten im Kreis Stormarn vom Fluglärm betroffenen Städte Ahrensburg und Bargteheide sei die richtige Entscheidung getroffen worden, so Mosel.

Es gebe Forderungen, die allen zu Gute kommen, wie die Umsetzung eines strikten Nachtflugverbotes am Hamburger Flughafen oder die Nutzung der vierten, südöstlich gelegenen Start- und Landebahn.

Bei allem Streitpotenzial zwischen den einzelnen Betroffenen nach dem Motto „nur nicht über mein Haus fliegen“ dürfe nicht übersehen werden, dass es die Fluggesellschaften und der Flughafenbetreiber in Hamburg seien, die immer mehr Flüge pro Tag stattfinden lassen wollten und dafür auch die besonders lärmsensiblen Nachtzeiten nutzten, betont Mosel weiter.

„Ein wirksamer Fluglärmschutz für den gesamten Kreis Stormarn kann nur gemeinsam erreicht werden.“

Bettina Albrod

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