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Stormarn Flugunfall: Staatsanwalt ermittelt
Lokales Stormarn Flugunfall: Staatsanwalt ermittelt
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19:12 25.09.2017
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Glinde

Am Sonnabend war in Glinde auf einer Wiese in der Nähe eines Hotels am Glinder Stadtrand das Ultraleichtfluggerät aus etwa 30 Metern Höhe kurz nach dem Start abgestürzt. „Der 52-jährige Pilot ist dabei ums Leben gekommen“, bestätigte der Sprecher der Polizeidirektion Lübeck, Stefan Muhtz.

Die Spurensicherung kam zur Absturzstelle bei Glinde. Quelle: Foto: Jeb

Die rechte Seite des Gleitschirms soll nach ersten Ermittlungen in sich zusammengefallen sein, als das Fluggerät nach dem Start eine Höhe von zirka 30 Metern erreicht hatte. Der Verstorbene war im Besitz der erforderlichen Luftsportgeräteführer-Erlaubnis; die Start- und Landegenehmigung war vorhanden.

Um 15.23 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Glinde alarmiert, die etwa eineinhalb Stunden lang im Einsatz war. Der Glinder Feuerwehrsprecher Tom Reher erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass die Einsatzkräfte zunächst den Rettungsdienst bei der Reanimation des Piloten unterstützt hätten. Das sei jedoch vergeblich gewesen. Der Mann sei noch vor Ort seinen schweren Verletzungen erlegen.

Zudem hätten die Feuerwehrmänner Tragehilfe geleistet, denn eine Frau sei zusammengebrochen und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Frau hatte den Unfall mit ansehen müssen.

Bis in die Abendstunden hinein untersuchten die Spezialisten der Kriminalpolizei den Unglücksort und das Fluggerät. Bei dem Ultraleichtflieger handelt es sich um einen Zweisitzer mit Benzinmotor und Propeller am Heck. Der Leichnam des Piloten wurde in die Lübecker Rechtsmedizin gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat die Obduktion beantragt. jeb

LN

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