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Stormarn Frontalcrash auf der B404 - Verletzte in Lebensgefahr
Lokales Stormarn Frontalcrash auf der B404 - Verletzte in Lebensgefahr
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18:49 25.09.2012
Eine Stunde lang musste der Schwerverletzte Golffahrer stabilisiert werden. Dann brachte ihn der Rettungshubschrauber in die Klinik.

Es ist 15.15 Uhr, als ein 74-jähriger Mann aus Stuvenborn (Kreis Segeberg) mit seinem VW Bulli auf der B404 in Richtung Kiel unterwegs ist. Unmittelbar hinter der Abfahrt zur A1 zieht der Mann seinen Bulli nach links, berichten Zeugen des Unfalls. Offenbar tat er das in der Annahme, er befinde sich schon auf der Autobahn. Möglicherweise wollte er damit den von rechts auf die B404 kommenden Autos das Einfädeln in den fließenden Verkehr ermöglichen.

Zur gleichen Zeit kam ein 39-jähriger Mann aus einem kleinen Ort in der Nähe von Rendsburg aus Richtung Kiel. Der Mann hatte keine Chance mehr auszuweichen. In diesem Bereich einer Brücke über die Landesstraße 90 gibt es in jede Fahrtrichtung nur eine Fahrspur. Schnell waren die Retter der Freiwilligen Feuerwehren aus Hammoor und Bargteheide vor Ort, ebenfalls der Rettungsdienst und ein Notarzt. Wenig später traf aus Hamburg der Rettungshubschrauber Christoph 29 an der Unfallstelle ein. Die B404 /A21 wurde von der Polizei voll gesperrt, der Verkehr örtlich abgeleitet.

Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hammoor den 74-jährigen Bulli-Fahrer aus dem Wrack seines Autos, während sich die Bargteheider Feuerwehr um den schwer eingeklemmten Mann in seinem VW Golf Kombi kümmerten. Auch der Fahrer musste aus den Trümmern seines Autos geschnitten werden. Während der 74-jährige mit einem Rettungswagen und Notarztbegleitung in eine Klinik gefahren wurde, musste der 39-jährige Golf-Fahrer erst stabilisiert werden. Nach gut einer Stunde wurde er mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen.

Die Bundesstraße blieb für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. Da eine Spezialfirma die ausgelaufenen Betriebsstoffe aufnehmen und die Straße reinigen musste, wurde zunächst nur ein Fahrstreifen freigegeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr fanden bei ihren Aufräumarbeiten sogar noch Trümmerteile und Glassplitter auf dem Fußweg, der unter der Brücke entlang führt.

jeb

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