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Stormarn „Für die Region kämpfen“
Lokales Stormarn „Für die Region kämpfen“
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18:20 06.02.2016

Ingo Gädechens (CDU) ist seit 2009 im Bundestag; Obmann im Verteidigungsausschuss, Mitglied im Tourismusausschuss.

Flüchtlinge — wie schaffen wir das?

Ich bin überzeugt, dass wir diese nationale Bewährungsprobe schaffen können. Der Flüchtlingsstrom ist nur mit einem gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern und Kommunen zu bewältigen. Ich unterstütze den Kurs unserer Bundeskanzlerin, eine gesamteuropäische Lösung für das Flüchtlingsproblem zu finden.

Diejenigen, die ein Bleiberecht haben, müssen aufgenommen werden. Alle anderen müssen Deutschland konsequent wieder verlassen.

Was haben Sie bisher erreicht?

Bei folgenden Projekten habe ich maßgeblich zum Erfolg beigetragen: 68 Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen an der A1 zwischen Bad Schwartau und Ratekau; 200000 Euro für die Sanierung des Glockenturms der St.-Petri-Kirche in Landkirchen auf Fehmarn. Der Arbeiter-Samariter-Bund hat auf meine Initiative hin einen geländegängigen Krankentransporter aus den Beständen der Bundeswehr erhalten. Außerdem habe ich mich dafür eingesetzt, dass Ostholstein mit der Ostküstenleitung in das Pilotprogramm für eine Teilerdverkabelung aufgenommen wurde. Des Weiteren führe ich viele Gespräche mit der DB und Verkehrspolitikern zur Festen Fehmarnbeltquerung. Zudem arbeite ich als Obmann im Verteidigungsausschuss intensiv an einer verbesserten Materialausstattung der Bundeswehr.

Was nehmen Sie sich bis zum Herbst 2017 noch vor?

Die Bewältigung der Flüchtlingssituation im Wahlkreis wird eines der Kernthemen für 2016 werden. Hier plane ich, intensive Gespräche mit den Kommunen vor Ort zu führen. Die Feste Fehmarnbeltquerung und damit die Frage nach ausreichendem Lärmschutz steht in meiner Prioritätenliste ganz oben. Negative Auswirkungen dieses Projektes für die Bürger sollten möglichst gering ausfallen.

Wie viele Reden haben Sie im Plenum gehalten und wollen Sie 2017 wieder antreten?

Bislang habe ich 13 Reden im Plenum gehalten, überwiegend zu verteidigungspolitischen Themen. Über meine erneute Kandidatur entscheidet letztlich meine Partei im September. Ich kann mir aber gut vorstellen, erneut zu kandidieren. Ostholstein und Stormarn Nord stehen vor riesigen Herausforderungen. Deshalb wäre es auf Grund meiner Erfahrung sicherlich nicht schlecht, wenn ich weiterhin für die regionalen Interessen in Berlin kämpfen dürfte. RZ

LN

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