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Stormarn Gefährlich: Queren der B 75 ist kaum möglich
Lokales Stormarn Gefährlich: Queren der B 75 ist kaum möglich
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21:16 30.08.2013
Kinder und Erwachsene haben Schwierigkeiten beim Überqueren der B 75 in Richtung Steinfelder Redder, die Lübecker Straße ist nicht richtig einzusehen. Quelle: Foto: K. Kuhlmann-Schultz

Es ist ein Problem: Wer vom Travewanderweg kommt und die Bundesstraße 75 in Richtung Steinfelder Redder überqueren möchte, kann nichts sehen, aber auch gar nichts. Die Querungshilfe, die dort über die Lübecker Straße führt, liegt so ungünstig, dass kaum einzusehen ist, ob von links, also aus Richtung Stadt, ein Auto kommt. Fußgänger und Radfahrer müssen schon auf die Straße gehen, um einen Einblick zu bekommen. Das kritisieren die Anwohner und fordern dort dringend eine andere Lösung, ehe noch etwas passiert.

Bereits im vergangenen Bau- und Planungsausschuss (BPA) forderte Olaf Otahal eine sichere Möglichkeit, die Straße zu queren. Gerade auch deshalb, weil Schulkinder den Weg nutzten würden. „Die Anwohner haben es mehrfach kritisiert“, so Otahal, eigentlich werde darüber seit den Planungen zum Baugebiet Steinfelder Redder diskutiert. Bisher ohne Erfolg. Das wollen die Anwohner so nicht mehr hinnehmen. „Was muss passieren, muss erst ein Menschenleben zu schaden kommen?“Darauf wollen die Anwohner aber nicht warten. Da nützt ihnen der Vorschlag von Bürgermeister Tassilo von Bary gar nichts, der auf besagter BPA-Sitzung den Eltern empfahl, ihre Kinder einen anderen Übergang nehmen zu lassen.

„Lassen Sie die Kinder nicht an so einer Stelle queren, die sollen Lübecker Straße/Poggenseer Straße queren, da gibt es eine Fußgängerbedarfsampel“, so von Bary. Die Idee kommt bei den Betroffenen nicht gut an. Zumal ein Hinweisschild deutlich darauf aufmerksam macht, dass die Bürger dort queren sollen, wo es schwierig ist, in das Wohngebiet Steinfelder Redder zu gelangen. „Wer hat das Schild da hingestellt, das ist eine große Sauerei“, findet nicht nur Hans-Jörg Steglich und schüttelt den Kopf. Immer mehr Kinder nutzen diesen Weg, um zur Schule zu kommen. Im Sommer kommenden Jahres eröffnet zudem auch noch die neue Kindertagesstätte.

Der Wunsch der Anlieger ist eine Fußgängerbedarfsampel. „Die Autofahrer müssen eine Veranlassung haben anzuhalten“, hoffen sie auf eine sichere Lösung. Ein erster Schritt in diese Richtung ist vielleicht der Ortstermin der Mitglieder des BPA am 9. September. Bevor die Sitzung um 19 Uhr beginnt, wollen die Ausschussmitglieder sich selbst ein Bild machen. Um 18.15 Uhr treffen sich am an der Ecke Steinfelder Redder/Lübecker Straße mit Anwohnern.

kks

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