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Geld für Jersbeker Barock-Park

Jersbek Geld für Jersbeker Barock-Park

Amt für Denkmalpflege und Sparkassen-Stiftung unterstützen Verein.

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Das Gutshaus Jersbek ist in Privatbesitz, der Barockpark frei zugänglich.

Quelle: ba

Jersbek. . Der Jersbeker Park gehört zu den wenigen noch erhaltenen Barockparks in Schleswig-Holstein. Mit den Alleen, dem Heckengang, einer im Kreis gepflanzten Gruppe von zwölf Linden — genannt die „Zwölf Apostel“ —, mit der alten Quartiereinteilung und einigen Hecken hat sich bis heute das Grundgerüst des wohl 1740 fertig gestellten barocken Gutsparks erhalten.

In den Jahren 1984—1987 wurden die Alleen in der Trägerschaft des Kreises Stormarn durchgreifend saniert. 1986 wurde der Jersbeker Park unter Denkmalschutz gestellt. Seit 2010 ist der Förderverein Jersbeker Park Pächter von Teilen des Parks sowie künftiger Träger von Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen. Damit gehört es zu den Aufgaben des Fördervereins, für den fach- und denkmalgerechten Unterhalt zu sorgen und den Park für die Öffentlichkeit offen zu halten. Dem Verein obliegt auch die Verkehrssicherungspflicht. Um diese gewährleisten zu können, hat der Förderverein ein Baumkataster erstellen lassen, in dem der Zustand der rund 600 Linden im Park erfasst und protokolliert ist. Hieraus haben sich dringend erforderliche Pflegemaßnahmen in einem finanziellen Umfang ergeben, den der Förderverein aus eigenen Mitteln nicht leisten kann.

Die Finanzierung der notwendigen Maßnahmen erfolgt nun durch das Landesamt für Denkmalpflege in Kiel und durch die Sparkassen-Stiftung Barockgarten Jersbek. Der Geschäftsführer der Sparkassen-Stiftung, Jörg Schumacher, hat dem Vorsitzenden des Fördervereins, Thimo Scheel, auf der Jahresmitgliederversammlung am 16. März den Bewilligungsbescheid über 10000 Euro für die notwendigen Arbeiten übergeben. „Die Sparkassen-Stiftung ist eine Institution, die dauerhaft dazu beitragen kann, den Barockgarten Jersbek als einen für Schleswig-Holstein bedeutsamen kulturhistorischen Garten als Kulturgut und Veranstaltungsort zu erhalten“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Das Gutshaus Jersbek ist in Privatbesitz.

LN

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