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Stormarn Gemeinde Trittau ist jetzt Mitglied bei Beruf und Familie
Lokales Stormarn Gemeinde Trittau ist jetzt Mitglied bei Beruf und Familie
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10:59 25.07.2016
Bürgermeister Oliver Mesch mit Silke Bustorf (Stiftung). Quelle: kks
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Trittau

Der Notfall sollte besser nicht kommen, aber er kann kommen: Die Gemeinde Trittau ist jetzt Mitglied bei der Stiftung Beruf und Familie Stormarn, die sich künftig Beruf und Familie im Hansebelt nennen wird. Damit können die Verwaltungsmitarbeiter unbesorgt ihrer Arbeit nachgehen, auch wenn ihr Kind erkrankt. Denn dann greift das Notfallsystem der Stiftung, der Nachwuchs wird zu Hause von Fachpersonal betreut. Wichtige Sitzungen können reibungslos abgehalten und Termine eingehalten werden.

„Ich bin sehr froh, dass die Gemeindevertretung dem Wunsch von uns gefolgt ist“, erklärt Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch (parteilos). „Es ist eine wichtige Sache für unsere Mitarbeiter und auch für zukünftige Mitarbeiter. Das gibt Sicherheit für mich und auch die Eltern bei uns.“ Mesch rührt die Werbetrommel, damit auch andere Trittauer Unternehmen oder Firmen aus dem Amtsbereich Trittaus Mitglied der Stiftung werden. Denn, so Silke Bustorf, Mitarbeiterin der Stiftung, damit werde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wunderbar ermöglicht.

„Wir bieten eine Kinderbetreuung für Kinder zwischen zwei Monaten und 14 Jahren in unterschiedlichen Facetten an und haben zudem Beratungsdienstleistungen in Petto.“ Dazu gehört auch Hilfe bei psychosozialen Problemen. Die Zeiten, so Bustorf, hätten sich geändert. Immer mehr Mütter „wollen zügig wieder in den Beruf zurückkehren. Die dreijährige Elternzeit ist, glaube ich, Geschichte“, so Bustorf. Mit einer Mitgliedschaft bei Beruf und Familie könnten sich Unternehmen als familienfreundlich profilieren. „Die Firmen können damit punkten.“

Mehr als 50 Unternehmen sind mittlerweile Mitglied der Stiftung, die sich 2012 gegründet hat. Darunter auch die Abfallwirtschaft Südholstein im Kreis Herzogtum Lauenburg oder auch der Stadtverkehr in der Hansestadt Lübeck. Sowohl in Lübeck als auch im Herzogtum Lauenburg sollen Firmen künftig die Möglichkeit haben, sich eine Eins-zu-Eins-Betreuung für die Kinder ihrer Mitarbeiter im Notfall zu sichern. Deshalb befindet sich die Stiftung gerade im Umbenennungsprozess und firmiert künftig als Familie und Beruf im Hansebelt.

Perspektivisch wird auch die Betreuung von zu pflegenden Angehörigen eine Rolle im Angebot der Stiftung spielen. Das soll jedoch erst später Formen annehmen. „Wir sind jetzt erst einmal mit unserer Erweiterung beschäftigt“, erklärt Silke Bustorf. Firmen, die Mitglied bei Beruf und Familie im Hansebelt werden wollen, können einen ersten Kontakt unter 04531/120 57 40 herstellen.

K. Kuhlmann-Schultz

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